Aus aktuellem Anlass: Achtung Phishing-Mails!

Sie erhalten eine Mail mit einer seltsamen Aufforderung: Z. B. sollen Sie ein vermeintlich gesperrtes Online-Konto durch Eingabe Ihrer Daten wieder freischalten? Dann Vorsicht: Phishing-Mails sind in Umlauf!
Momentan werden wieder vermehrt Phishing-Mails verschickt. Die gute Nachricht: Bei GMX sind Sie prinzipiell gut davor geschützt – dank effizient arbeitender Spamfilter. Dennoch möchten wir Sie dazu informieren und dafür sensibilisieren, falls es doch einmal eine solche betrügerische E-Mail in Ihren Posteingang schaffen sollte. Erfahren Sie mehr dazu im nächsten Abschnitt:

Neues Jahr, alte Gefahren

Zum Jahresanfang, wenn der "normale" E-Mail-Verkehr wieder losgeht, versenden Hacker oft auch tendenziell mehr Phishing-Mails. Neue Geschäftsbedingungen oder Updates, die zu Jahresbeginn in Kraft treten, sind für sie ideale Anlässe. Unter z. B. dem Deckmantel einer scheinbar echten Aktualisierung nutzen sie Ihr Vertrauen aus, um an Ihre sensiblen Daten zu gelangen.

Aktuelle Phishing-Maschen

Auch aktuell sind wieder Phishing-E-Mails im Namen (vorzugsweise) großer, bekannter Unternehmen in Umlauf:
 
  • Online-Zahlungs- oder Shopping-Plattformen wie PayPal oder Amazon
  • Hosting- oder E-Mail-Anbieter
  • Bank-Institute
  • Paketzustelldienste

Botschaften:

Inhaltlich werden Sie dazu aufgefordert, eine (scheinbar) nicht erfolgte automatische Abbuchung erneut manuell durchzuführen.

Eine weitere Masche: Sie sollen sich über einen Link als Inhaber eines teilweise eingeschränkten Online-Kontos identifizieren, um das Konto wieder vollumfänglich nutzen zu können.

Oder aber Sie erhalten eine gefälschte Lieferbescheinigung zu einem Paket. Damit dies zugestellt werden kann, sollen Sie es über einen Link bezahlen.

Auf der Webseite der Verbraucherzentrale finden Sie eine aktuelle Liste der grassierenden Phishing-Maschen.

Phishing: Was tun, worauf achten?

Hier finden Sie ein paar Punkte, wie Sie bei verdächtigen E-Mails richtig handeln:
 
  • Gesunde Skepsis: Generell sollten Sie immer vorsichtig sein, wenn Sie in einer E-Mail zur Eingabe von (sensiblen) Daten gedrängt werden. Erst recht, wenn Sie gar kein Konto bei diesem Anbieter haben!
  • Falls Sie tatsächlich ein Konto besitzen: Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall direkt im jeweiligen Online-Konto/Ihrer App, ob Handlungsbedarf besteht Sprich: Loggen Sie sich wie gewohnt ein und schauen Sie im Nachrichten-Bereich nach. Achten Sie auch auf eventuelle Phishing-Meldungen auf der Startseite des Unternehmens.
  • Auf Fehler achten: Phishing-Mails enthalten häufig viele Fehler oder sind schlecht formuliert.
  • Absender-Adresse prüfen: Fahren Sie mit dem Cursor über die Absenderadresse, dann sehen Sie bei einer Phishing-Mail schnell: Die E-Mail-Adresse gehört nicht zum echten Absender. Sie lautet entweder ganz anders, klingt kryptisch – oder erhält neben dem echt klingenden Absendernamen seltsame Sonderzeichen.
  • Auch hinterlegte Links (oder Buttons, auf die Sie klicken sollen), können Sie leicht enttarnen – dieser Tipp zeigt Ihnen, wie es geht.
  • Phishing-Mails nicht löschen: Haben Sie eine Phishing-Mail in Ihrem Posteingang gefunden, verschieben Sie sie bitte in den Spam-Ordner. Effekt: Sie trainieren die Spamfilter!
Sie möchten mehr zu Phishing erfahren? Lesen Sie auch den Tipp "So erkennen Sie Phishing".
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