So erkennen Sie Phishing-Mails selbst

Sie werfen einen Blick in Ihr Postfach und: Nanu? Ein überraschender Gutschein oder eine unerwartete Rechnung… Ein Versehen? Wohl eher eine Phishing-Mail − mit dem Versuch, an Ihre Daten und an Ihr Geld zu gelangen…
Gefälschte E-Mails können zuerst täuschend echt wirken… sind aber eben doch nur eine Täuschung durch Kriminelle! Bei genauerem Hinsehen können Sie einige Unstimmigkeiten entdecken, anhand derer Sie die Phishing-Mails entlarven können.

Beispiel "Gefälschte Rechnung"

Sie erhalten eine E-Mail zu einer Amazon-Rechnung. Abender ist die Rechtsabteilung von Amazon. "Oh Du meine Güte, habe ich etwa vergessen meinen Einkauf zu bezahlen?", werden Sie sich jetzt vielleicht panisch fragen. Doch bei genauerer Überlegung haben Sie in letzter Zeit doch gar nichts gekauft. Gut, dass die Details im Anhang zu finden sind…
Phishing-Beispiel "Gefälschte Rechnung"
Phishing-Beispiel "Gefälschte Rechnung"
Vorsicht! Hier versucht jemand, Ihre Daten zu stehlen! Anhand der markierten Merkmale können Sie das erkennen:
 
  • Rechtschreibung und Zeichensetzung sind an vielen Stellen fehlerhaft.
  • Die Anrede fehlt: Sie werden nicht mit Namen angesprochen.
  • Der Absender drängt Sie zu einer schnellen, affektiven Handlung.
  • Sie werden aufgefordert, bereits entstandene Mahnkosten zu bezahlen.
  • Sehr auffällig: Die Deadline der Zahlung ist falsch angegeben – "Berücksichtigt wurden alle Zahlungen bis zum 02.06.2020" – die Rechnung zur Bestellung ist allerdings vom 03.06.2020.
  • Um die überfällige Rechnung zu überprüfen, befindet sich im Anhang "praktischerweise" eine Datei, die Sie öffnen sollen.

Weitere Merkmale von Phishing

Trotz des GMX Spamschutzes kann es ab und zu vorkommen, dass sich eine solche betrügerische Phishing-E-Mail in Ihrem Postfach verirrt. Lesen Sie hier, was typisch für Phishing-Mails ist:
 
  • Sie selbst stehen in keiner (Geschäfts-)Beziehung zum Absender.
  • Wenn Sie vorsichtig mit dem Cursor über die Absenderadresse oder den Link fahren, bemerken Sie: Weder die E-Mail-Adresse noch die URL gehören zum echten Absender. Also bitte nicht anklicken!
  • Sie werden dazu aufgefordert, dringend einem Link zu folgen oder Ihre Daten anzugeben. Oft sind auch Drohungen enthalten.

So handeln Sie richtig

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Lesen Sie die E-Mail aufmerksam durch – aber klicken Sie nicht auf einen Link, E-Mail-Anhang oder ein eingebundenes Formular.
  • Im Zweifelsfall fragen Sie beim Absender selbst nach, ob die E-Mail tatsächlich von ihm stammt. Wichtig: Suchen Sie dafür die offizielle Kontaktadresse im Internet heraus und verwenden nicht die Adresse, die in der E-Mail selbst hinterlegt ist.
Sie wollen noch mehr Infos zu Phishing-Mails und gefälschten Webseiten? Dann lesen Sie diesen Tipp.
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