Die skurrilsten Zollfunde

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Was die Zollbeamten am Frankfurter Flughafen so alles finden.

Voll mit Vitaminen - und Koks: Wie macht man eine Ananas ungesund? Man höhlt sie aus und stopft Rauschgift hinein. Drogenschmuggler kommen auf immer neue Ideen um den Zoll zu überlisten – oft vergeblich.
Sportlich? Von wegen!: Kricket ist ein Sport, den kaum ein Deutscher versteht. Aber dass die Kricket-Bälle nicht mit Rauschgift gefüttert werden, das weiß man auch Land des Fußballs.
Seltsamer Deo-Fund: Stinken Drogenbosse nach Schweiß? Vermutlich schon, sonst hätte der Frankfurter Zoll nicht so viele mit Rauschgift vollgestopfte Deo-Roller gefunden.
Lebende Fracht: Der arme Kakadu lebt heute glücklich in Stuttgart. Die Reise in der Holzkiste war aber mit Sicherheit eine Tortur für das Tier. Es gilt: Lebende Tiere dürfen nur mit Sondergenehmigung und unter strengen Tierschutzauflagen eingeführt werden.
Pelzmantel-Material: Dieser Luchs sollte wohl als Zierde um den Hals einer Dame enden. Gerade bei Pelzen gilt: Die Einfuhr ist streng verboten. Vom grausamen Ende dieses armen Tieres zeugen übrigens die Tierfallen, die der Absender zusammen mit dem tiefgefrorenen Körper verschickt hat.
High bis in die Haarspitzen: Das sollte wohl eine besonders lustige Kostümparty werden: In dieser Perücke fand der Zoll Haschisch.
Verboten: Deko-Puma: Ausgestopfte Tiere, besonders seltenen Exemplare, die unter Schutz stehen, werden immer wieder im Gepäck von Reisenden gefunden. Egal wie groß oder klein sie sind, verboten ist die Einfuhr in jedem Fall.
Kunst aus Schildkröten? Bitte nicht.: Oft gibt es in fremden Ländern auch exotische Kunstgegenstände, die aus verbotenen Materialien gemacht sind. Hier zum Beispiel ein Gefäß aus dem Kopf einer Schildkröte.
Nichts für Schreckhafte: Skorpione im Gepäck: Unangenehme Überraschung – für beide Seiten: Diese Skorpione haben sich beim Anblick der Frankfurter Zöllner mindestens genauso erschrocken, wie umgekehrt. Möglich, dass diese Skorpione nicht unter Artenschutz stehen, trotzdem dürfen Tiere so nicht transportiert werden. Eine Strafe wird auf jeden Fall fällig.
Grusel-Fund: Riesen-Spinne: Spinnen sind faszinierende Tiere, doch wer sich eine zulegen will, sollte im lizensierten Fachhandel nachfragen. Als Mitbringsel aus dem Urlaub sind sie gänzlich ungeeignet und natürlich illegal.
Streng verboten: Drogenversteck: Mit diesem Surfbrett erwischt man bestimmt keine gute Welle: In einem Geheimfach fanden die Zöllner Kokain.
Bitte nicht: Tierleichen: Der Tod schützt vor Strafe nicht: Auch Knochen, Zähne oder Schädel von Tieren sind keine erlaubten Souvenirs. Das gilt auch für Safari-Fundstücke oder gekaufte Jagd-Trophäen.
Geschmacklos: Servier-Kroko: Weder fressen Krokodile Senf, noch sollten sie jemals welchen reichen müssen: Diese geschmacklose Tischdekoration war mal ein lebendiges Tier.
Fiese Deko-Idee: Krokodil: So entspannt dieses Mini-Krokodil auch aussehen mag, es musste sterben um die Wohnung eines gedankenlosen Souvenir-Jägers zu dekorieren.