Die Mexikanische Minigurke ist eine Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt und deshalb auch für Anfänger:innen im Garten geeignet ist. Wie du die kleine Gurke anbauen kannst, erfährst du hier.

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Die Mexikanische Minigurke zeichnet sich durch ihre knackige Konsistenz und ihren erfrischenden Geschmack aus. Da sie so klein und handlich ist, ist sie auch bei Kindern sehr beliebt. In ihrer Form erinnert sie tatsächlich weniger an eine herkömmliche Gurke, sondern eher an eine Mini-Wassermelone. In Supermärkten findest du die besondere Gurkensorte in Deutschland eher selten. Deshalb lohnt es sich umso mehr, sie selbst anzubauen.

Mexikanische Minigurke: Standort, Substrat und Vorziehen

Bevor du damit beginnst, die Mexikanische Minigurke anzupflanzen, solltest du die folgenden Aspekte beachten:

  • Wähle den richtigen Standort: Mexikanische Minigurken gedeihen am besten an einem warmen sonnigen Standort. Stelle sicher, dass der Bereich genügend Platz für die Ausbreitung der Pflanzen bietet, da sie bis zu drei Metern hoch wachsen kann. Stelle zudem sicher, dass die Pflanze vor Wind geschützt wird.
  • Achte auf das Substrat: Die kleinen Gurken gedeihen am besten auf nährstoffreichem und eher trockenem Boden. Achte aus ökologischen Gründen zudem auf torffreie Erde. Das schützt die Moore und somit Biodiversität.
  • Ziehe die Pflanzen vor: Mexikanische Minigurken sind warme Temperaturen gewohnt. Deshalb solltest du sie erst nach den Eisheiligen (also etwa nach dem 15. Mai) nach draußen pflanzen und vorher auf der Fensterbank vorziehen. Alternativ kannst du auch schon vorgezogene Pflanzen kaufen und diese dann sofort ins Freiland setzen.

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So ziehst du die Mexikanische Minigurke vor

Möchtest du die mexikanische Minigurke selbst vorziehen, solltest du folgende Hinweise beachten:

  • Die Minigurke braucht etwa 25 Tage, bis sie keimt. Damit du sie dann zur richtigen Zeit nach draußen pflanzen kannst, solltest du Ende Februar oder Anfäng März mit dem Vorziehen beginnen.
  • Für das Vorziehen brauchst du kleine Anzuchttöpfe und Anzuchterde.
  • Setze die Samen ein bis zwei Zentimeter tief in die Erde. Halte die Erde anschließend gleichmäßig feucht.
  • Achte darauf, dass eine möglichst konstante Keimtemperatur von 18 bis 25 Grad Celsius herrscht.
  • Eine Woche nach der Keimung ist es Zeit für das Pikieren. Dabei setzt du die Keimlinge in größere Töpfe mit nährstoffreicherer Erde um. Halte sie weiterhin feucht,
  • Nach dem 15. Mai kannst du die Keimlinge ins Freiland setzen. Alternativ kannst du sie auch in größere Töpfe für den Balkon pflanzen.

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Mexikanische Minigurke pflegen und ernten

Nachdem du die Pflanzen nach draußen gepflanzt hast, solltest du die Mexikanische Minigurke angemessen pflegen:

  • Rank-Unterstützung: Da die Minigurken rankende Pflanzen sind, benötigen sie eine Unterstützung, um sich nach oben zu winden. Verwende ein Gitter, eine Rankhilfe oder einen anderen stabilen Rahmen, um den Pflanzen Halt zu geben und das Risiko von Schäden durch Wind oder Regen zu verringern.
  • Gießen: Gieße die Pflanzen regelmäßig, aber in mäßigen Dosierungen. Achte darauf, dass die Erde nicht völlig nass ist, vermeide Staunässe.
  • Überwinterung: Die Mexikanische Minigurke verträgt keinen Frost. Grabe sie deshalb am besten im Herbst aus und setze sie in ein sandiges und leicht feuchtes Substrat. Überwintere sie in einer kühlen, aber frostfreien Umgebung. Dafür eignen sich zum Beispiel Kellerräume.
  • Düngen: Ist das Substrat nährstoffreich genug, musst du die Pflanzen nicht zusätzlich düngen. Bekommt die Gurke nicht genug Nährstoffe über die Erde kannst du ihr etwa alle vier Wochen etwas organischen Dünger beimengen.

Erntezeit: So verwendest du die Snackgurken

Von Juli bis Oktober kannst du die Mexikanischen Minigurken ernten. Knipse sie dazu vorsichtig mit einem scharfen Messer von den Ranken ab, ähnlich wie beim Gurken Ernten. Anschließend kannst du sie ähnlich wie herkömmliche Gurken verwenden:

Verzehre diese entweder direkt oder bewahre sie für einige Tage im Kühlschrank auf. Du kannst sie dabei entweder als pur gesunden Snack sowie mit Rohkost-Rezepten essen oder für Salate und Gurkensalate verwenden. Alternativ kannst du die kleinen Gurken auch braten, schmoren oder sauer als Essiggurken einlegen.

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