Marie-Christine Fischer

Redakteurin Politik

Geboren 1989 in Augsburg. Studierte Medien & Kommunikation an der Universität Passau. Nach einem journalistischen Ausflug zu den Costa del Sol Nachrichten in Andalusien volontierte sie beim Münchner Merkur und arbeitete als Onlineredakteurin beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Als Online-Editor News ist sie für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Panorama mitverantwortlich.

Artikel von Marie-Christine Fischer

Die Züge oft zu spät, die Infrastruktur marode, die Finanzlöcher riesig: Bei der Deutschen Bahn ist nur das Chaos perfekt. Im Interview erklärt der Bahn-Experte Thomas Wüpper, wie es so weit kommen konnte und warum er bezweifelt, dass die Klimaschutzbemühungen der Bundesregierung für den Schienenverkehr die Wende bringen werden.

In Katar leben rund 320.000 Katarer - und über zwei Millionen Arbeitsmigranten. Wie Amnesty International jetzt dokumentiert hat, schuften die meisten von ihnen nach wie vor unter unwürdigen Bedingungen, allen Versprechen des Emirats zum Trotz. Katar-Expertin Regina Spöttl über skrupellose Arbeitgeber, Reformen, die das Papier nicht wert sind und Menschen, die sich trotz harter Arbeit aus dem Müll ernähren müssen. 

An diesem Freitag zeigt sich: "Fridays for Future" hat sich binnen eines Jahres zu einer weltumspannenden Bewegung entwickelt. In allen Ecken der Erde folgen Menschen dem Aufruf zum Streik für mehr Klimaschutz. Die besten Bilder.

Es begann mit David Camerons Wahlversprechen, die Briten entscheiden zu lassen, ob das Land aus der Europäischen Union ausscheiden soll: das Brexit-Drama. Über drei Jahre nach dem "Leave"-Votum ist der EU-Austritt noch immer nicht vollzogen. Für alle, die den Überblick verloren haben, eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse.

E-Scooter zum Leihen fluten die deutschen Innenstädte. "Stiftung Warentest" hat Roller von vier Anbietern getestet und so einiges zu meckern, von hohen Kosten bis zur Sicherheit. Schlecht kommen die kleinen, bunten Flitzer auch in einem Bericht des Umweltbundesamtes weg. E-Scooter leisteten keinen Beitrag zur Verkehrswende, heißt es. 

Wie umgehen mit der AfD? Diese Frage spaltet die Union. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich von der rechten Konkurrenz deutlich distanziert und ist damit ganz gut gefahren. 

Der Freistaat Sachsen hat sich entschieden. Die CDU gewinnt die Landtagswahl vor der AfD. Alles Wichtige vom Wahlabend im Ticker zum Nachlesen

Matteo Salvini hat sich verzockt. Der Lega-Chef ließ Italiens Regierung platzen, um nach Neuwahlen selbst Ministerpräsident zu werden. Doch Fünf-Sterne-Bewegung und Sozialdemokraten haben ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem sie sich zu Koalitionären zusammenrauften. Salvini ist der Verlierer der Stunde. Um ihn abzuschreiben ist es aber zu früh. 

Donald Trump will die Regenwälder Alaskas zumindest in Teilen zur Abholzung freigeben. Was im Wissen um den Klimawandel und in Tagen verheerender Waldbrände im Amazonasgebiet schier unfassbar anmutet, ist nur eine von vielen Umweltsünden des US-Präsidenten. Denn auch wenn er gerne von sauberer Luft und klarem Wasser schwärmt: Trumps umweltpolitische Bilanz ist verheerend. 

Zwar findet die nächsten US-Präsidentschaftswahl erst im November 2020 statt. Doch viele Demokraten haben bereits jetzt angekündigt, Donald Trump herausfordern zu wollen. Ein Überblick über die Kandidaten für die parteiinterne Vorwahl - vom Altstar bis zum völligen Polit-Neuling. (mcf/dpa)

Klimaschutz ist in aller Munde und die Grünen im Höhenflug. Zu den Steckenpferden der Union zählt das Thema hingegen nicht gerade. Das soll sich ändern. Andreas Jung, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, arbeitet für die Partei ein Klimaschutzkonzept aus. Im Interview stellt er die Eckpunkte vor.

Mit ihren Äußerungen zu einem möglichen Parteiausschluss von Hans-Georg Maaßen hat sich CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den Zorn der eigenen Partei zugezogen und eine Diskussion um ihre Führungsqualitäten ausgelöst. Der Blick auf die vergangenen Monate zeigt: Es war beileibe nicht das erste mal, dass sich die als Merkel-Nachfolgerin gehandelte AKK selbst in Schwierigkeiten gebracht hat. 

Berlin ist im Panda-Fieber: Es sieht ganz danach aus, dass Zoo-Bärin Meng Meng Nachwuchs erwartet, was bei Pandas selten ist. Die frohe Kunde dürfte ganz im Sinne der chinesischen Regierung sein, die Meng Meng und ihren Partner Jiao Qing an den Tierpark verliehen hat. Denn Peking verfolgt mit den niedlichen Tieren knallharte Interessen. 

Stunk auf der Lieblingsinsel der Deutschen: Ein Kreuzfahrtschiff hat vor Mallorca mit Sonnencreme verunreinigtes Poolwasser ins Meer gekippt. Umweltschützer sind empört. Denn anders als für den Menschen sind Sonnenschutzmittel für die Tiere und Pflanzen unter Wasser nicht Segen sondern Fluch. 

"Das schlimmste Unternehmen der Welt" - aus Sicht der Umweltschutzorganisation "Mighty Earth" trifft das auf den US-Konzern Cargill zu. Nie gehört? So dürfte es vielen Verbrauchern in Deutschland gehen. Doch auch hiesige Supermärkte und weit verbreitete Marken vertreiben Produkte des Agrarriesen, der für Kinderarbeit und massive Umweltverschmutzung mitverantwortlich sein soll.

Ursula von der Leyen ist in Brüssel auf Werbetour in eigener Sache. Ein dringend nötiges Unterfangen. Denn ihre Wahl als Chefin der EU-Komission ist keinesfalls ausgemacht. Sofern sie nicht von der Gnade der Rechtsextremen abhängig sein will, braucht die deutsche Verteidigungsministerin die Stimmen von Sozialdemokraten und Grünen. Und die sind mit Gummibärchen und Kugelschreibern nicht zu bekommen. 

Als ehemaliger Anchorman ist es David Sassoli gewöhnt, vor der Kamera zu stehen. In Zukunft wird er sich dort wieder häufig wiederfinden, allerdings in einer völlig neuen, unverhofften Rolle: Der Italiener ist neuer Präsident des EU-Parlaments. Die Wahl des Sozialdemokraten lässt die Regierung in Rom vor Wut schäumen. Doch wie man Sassoli kennt, wird er sich davon kaum beeindrucken lassen. 

Als erster US-Präsident der Geschichte hat Donald Trump nordkoreanischen Boden betreten. Einen "großen Tag für die Welt" nennt Trump sein Treffen mit Machthaber Kim Jong Un und dessen Sprachrohr, die staatliche Nachrichtenagentur, stimmt in das Loblied ein. Doch was bleibt außer schöner Bilder? 

Die Angst vor einer militärischen Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wächst stetig. Die Iraner müssen in dieser Drohkulisse den Alltag meistern - und der wird immer härter, denn die Sanktionen treffen die Wirtschaft massiv. Ein Blick auf das Leben einer geschundenen Nation.

Die illegale Migration und die Flüchtlingspolitik der Trump-Regierung sind in den USA einmal mehr das bestimmende Thema: Kleinkinder vegetieren, von ihren Eltern getrennt, unter katastrophalen Bedingungen in Lagern dahin. Die Einwanderungsbehörde gibt zu, überfordert zu sein. Der Oberste Grenzschützer tritt nach nur zwei Monaten zurück. Und dann ist da noch ein bestürzendes Foto. 

Nach Massenprotesten und dem Sturz von Langzeit-Diktator Umar al-Baschir tobt im Sudan ein Machtkampf zwischen dem Militär und der zivilen Opposition. Nach gescheiterten Verhandlungen griffen Milizionäre die Demonstranten in der Hauptstadt Karthum an, plünderten, vergewaltigten, mordeten. Düstere Erinnerungen an den Völkermord in Darfur werden wach, denn zu den aktuellen Akteuren zählen auch Schergen von damals. 

Das Istanbuler Oberbürgermeisteramt ist für die AKP verloren. Doch was heißt das für Türkei-Präsident Erdogan? Ist seine Machtära am Ende? Die Experten sind sich nicht ganz einig.

Die rot-rot-grüne Landesregierung von Berlin will ab Januar die Mieten für fünf Jahre einfrieren. Darf der Staat das? Und wenn ja: Ist der sogenannte Mietendeckel das ersehnte Rezept gegen hohe Mieten und grassierende Wohnungsnot in deutschen Großstädten?

Der Bundestag hat am Freitag ein Gesetz mit härteren Regeln für Abschiebungen beschlossen. Grüne, Linke und Nichtregierungsorganisationen laufen gegen die von Horst Seehofers Innenministerium initiierte Neuregelung Sturm. Pro Asyl spricht vom "Hau-ab-Gesetz". Zusätzliche Kritik muss Seehofer einstecken, weil er ganz unumwunden erklärt hat, wie er versucht, umstrittene Vorhaben stillschweigend durchzudrücken. 

Grünen-Urgestein Hans-Christian Ströbele hat doppelt Grund zum Feiern: Zu seinem 80. Geburtstag an diesem Freitag steht seine Partei im Zenit ihres Erfolges. Ströbele aber beäugt den Höhenflug skeptisch, wie der Politiker im Unruhestand im Interview mit unserer Redaktion sagt.