Marie-Christine Fischer

Redakteurin Politik

Geboren 1989 in Augsburg. Studierte Medien & Kommunikation an der Universität Passau. Nach einem journalistischen Ausflug zu den Costa del Sol Nachrichten in Andalusien volontierte sie beim Münchner Merkur und arbeitete als Onlineredakteurin beim Nordbayerischen Kurier in Bayreuth. Als Online-Editor News ist sie für die Ressorts Politik, Wirtschaft und Panorama mitverantwortlich.

Artikel von Marie-Christine Fischer

Die Menschen in Bayern wählen einen neuen Landtag - und das Ergebnis könnte im Freistaat einiges auf den Kopf stellen: Der CSU droht der Verlust der absoluten Mehrheit. Statt derzeit vier könnten künftig sieben Parteien dem Gremium angehören. 

Bei der Landtagswahl in Bayern am Sonntag droht der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit. Eine historische Chance für die SPD - eigentlich, doch Umfragen sagen auch ihr eine Pleite voraus. Im Interview gibt sich sozialdemokratische Spitzenkandidatin Natascha Kohnen kämpferisch: Noch nie sein eine Wahl so offen gewesen, sagt sie, und erklärt, wie sie punkten will: 

Grünen-Fraktionschef Hofreiter über Schwarz-Grün, die Radikalität der AfD und Probleme beim Radfahren im Anzug.

Jedes Jahr investieren die EU-Länder Milliarden Euro in die Entwicklungshilfe. Gleichzeitig tragen sie eine Mitschuld an deren Misere, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht: Unfair verhandelte Doppelbesteuerungsabkommen sorgen dafür, dass ein Großteil der Steuern, die eigentlich afrikanischen und asiatischen Entwicklungsländern zustehen müsste, in Europa landet. 

Bei der Landtagswahl in Bayern tritt zum ersten Mal auch mut an. Direktkandidat Matthias Matuschik erklärt im Interview, wofür die neue Partei steht, die ihn so sehr überzeugt hat, dass er jetzt in die Politik will, statt wie geplant auszuwandern. So viel sei verraten: Sein Engagement hat sowohl mit Flüchtlingen als auch mit dem Stadt-Land-Gefälle in Bayern zu tun. 

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán und die FPÖ versuchen, die Ungarn-Entscheidung des Europaparlaments anzufechten, indem sie Verfahrensfehler unterstellen. Bislang jedoch mit mäßigem Erfolg: Die angerufene Behörde lässt die FPÖ abblitzen, von der SPD kommt deutliche Kritik.

Wegen seiner umstrittenen Äußerungen zu Chemnitz muss Hans-Georg Maaßen seinen Posten als Präsident des Verfassungsschutzes räumen. Pikant: Maaßen wird nicht etwa degradiert - er steigt auf, zum Staatssekretär im Innenministerium. Welche Aufgaben bekommt er? Was wird künftig auf seinem Gehaltszettel stehen? Und wer ist der große Verlierer?

Ankerzentrum lautete eines der Reizwörter in der Asyl-Debatte. Flüchtlinge dürften nicht kaserniert werden, schimpfen die Kritiker. Diese Art der Unterbringung beschleunige die Verfahren, argumentieren die Befürworter. In Bayern gibt es nun sieben dieser Einrichtungen. Ein Besuch im schwäbischen Donauwörth, wo rund 650 Menschen aus Gambia, Nigeria und der Türkei in einer ehemaligen Kaserne leben. 

Sahra Wagenknecht macht mit "Aufstehen" von sich reden. Mit der sogenannten Sammelbewegung will die Fraktionschefin der Linkspartei neue linke Mehrheiten in Deutschland erreichen. Doch Politologen warnen: Statt es zu einen, könnte die Initiative das linke Lager weiter spalten. Auf das Aufstehen würde ein schmerzhafter Sturz folgen. 

Donald Trump gegen alle: In den vergangenen Tagen hat der US-Präsident zu einem Rundumschlag ausgeholt, der selbst für ihn beachtlich ist. An Argumenten sind seine Verbalattacken rar. Stattdessen verteilt er Beleidigungen und Vorwürfe, die jeder Grundlage entbehren.

Wie sieht es in einem Anker-Zentrum aus? Fotos aus der Einrichtung im schwäbischen Donauwörth.

Mit Massenprotesten haben die Armenier ihren autokratischen Präsidenten aus dem Amt gejagt. Ein Machtwechsel, der einer landesweiten Party gleichkamen, ohne Gewalt, ohne jegliches Blutvergießen, kurzum: ein Wunder. Wie ist dem kleinen Land im Kaukasus gelungen, was andernorts unmöglich scheint? 

Die Polizei hat in Chemnitz am Montagabend erschreckend hilfloses gewirkt. Die Beamten waren den Demonstranten zahlenmäßig völlig unterlegen, hatten dem rechten Mob und den gewalttätigen Anhängern der Gegenseite wenig entgegenzusetzen. Schlägereien, Hitlergrüße, Flaschen und Steine fliegen - und die Polizei muss zusehen. Wie konnte das passieren?

Die Hitze in Deutschland hält weiter an. Während überall geschwitzt wird, haben die hohen Temperaturen noch viel weitreichendere Folgen.

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen beim Onlinehändler Zalando eine Stoffhose der Marke G-Star Raw für 199,95 Euro. Einen Tag später kostet die gleiche Hose nur noch 79,95 Euro, wieder ein paar Tage später 119,95 Euro. Ärgerlich, verwirrend - und Realität, nicht nur bei Zalando. Das zeigt eine aktuelle Studie der Verbraucherzentrale Brandenburg. Wie das sein kann und was Verbraucher tun können.

Sind sie gehirngewaschene Opfer, brutale Täter oder beides? Lassen sie sich jemals wieder in die Gesellschaft integrieren? Dschihad-Rückkehrer aus dem Irak und Syrien beschäftigen deutsche Sicherheitsbehörden, Strafverfolger und Sozialarbeiter. Und die schwierigsten Falle kommen erst noch.

Wenn Angela Merkel im Sommer Urlaub hat, verzieht sie sich in die Südtiroler Berge. Das schien über Jahre alternativlos, um es mit einem Merkel-Wort zu sagen. Doch siehe da: In ihrem zwölften Jahr als Regierungschefin vermag die Bundeskanzlerin Deutschland zu überraschen.  

Donald Trumps Wahlkampfmanager Steve Bannon schwingt sich zum Unterstützer der europäischen Rechtspopulisten auf: Offenbar will er eine "Supergruppe" der Rechtsaußen schaffen. Das Ziel: größtmöglicher Erfolg bei der Europawahl im Mai. Ist Bannon eine Gefahr? Ein Experte meint: "Herr Bannon kann Schaden anrichten. Die Europawahl entscheiden wird er aber nicht."

Ist der Himmel klar, wenn es am Freitagabend eine totale Mondfinsternis und einen ungewöhnlich groß erscheinenden Mars zu bestaunen gibt? Und wann beginnt das Naturschauspiel in meiner Region? Alle Infos für Interessierte:

Weil Teile der Bewegung "zu schwersten Gewalttaten" bereit seien, warnt der Verfassungsschutz in seinem aktuellen Jahresbericht vor den sogenannten Reichsbürgern. Wer sind diese Verschwörungstheoretiker? 

"Masterplan", "Transitzone", "Asylgehalt" - in der Migrationsdebatte haben Begriffe Hochkonjunktur, denen eine Gefahr innewohnt: Sie wollen manipulieren, drängen eine ganz bestimmte Sicht der Dinge auf. Der Politik- und Kommunikationsberater Johannes Hillje hat die prominentesten Wortschöpfungen unter die Lupe genommen. 

Dass jeder Einzelne von uns Schuld auf sich lädt, wenn er nichts gegen den Klimawandel unternimmt, will nun wirklich keiner unter die Nase gerieben bekommen. Dass die Welt den Kampf gegen die Erderwärmung vielleicht längst verloren hat, erst recht nicht. Der Astrophysiker Harald Lesch ist dennoch nicht müde, diese Botschaft zu wiederholen. Wenn Sie also bis hierher gekommen sind, lesen Sie bitte weiter. Es wird wehtun - aber auch ein wenig Spaß machen.

Die ungleiche Verteilung des Vermögens nagt an Deutschland. Schuld an dieser Fehlentwicklung ist die Politik, sagt der Soziologe Michael Hartmann und warnt vor einem gefährlichen Teufelskreis aus Frust, Nichtwählen und noch mehr Frust angesichts der Zuspitzung der Verhältnisse.  

Nach wochenlangem Kampf mit harten Bandagen haben CDU und CSU den Asylstreit beigelegt. Im Interview erklärt der Mediator Gernot Barth, warum er den Kompromiss für den Moment gelungen hält und warum er damit rechnet, dass es zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer bald wieder kracht. 

"Es kann nicht sein, dass nur ein Thema die politische Landschaft prägt", schimpft FDP-Chef Christian Lindner mit Blick auf den Asylstreit. Ist seine Kritik berechtigt? Hat die große Koalition zwischen Masterplänen, Ankerzentren und Ultimaten das Regieren vergessen? Eine Bestandsaufnahme: