Kreditkartenvergleich: 3 unterschiedliche Kreditkarten

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Kreditkarten Vergleich – kostenlos & unverbindlich

Ob man beim Online-Shopping im Internet bestellt, auf Reisen unkompliziert bezahlen oder ein Auto im In- und Ausland mieten will: Ein Leben ohne Kreditkarte ist heutzutage kaum noch denkbar. Mit einer Kreditkarte kann man auf der ganzen Welt bezahlen und auch Bargeld abheben. So wundert es nicht, dass das Angebot an Kreditkarten und -anbietern riesig und ein Kreditkatenvergleich sinnvoll ist. Doch was genau ist eine Kreditkarte? Was kann sie leisten? Worauf muss man achten? Welche Kriterien sind bei einem Kreditkartenvergleich wichtig? Welche Informationen sollte ein Kreditkartenrechner bereithalten? Hier erfahren Sie mehr dazu!

Voraussetzungen, um eine Kreditkarte zu beantragen

Bevor man einen Kreditkarten Vergleich macht, sollte man wissen, ob man überhaupt die nötigen Voraussetzungen für den Antrag mitbringt. Ob man eine kostenlose Kreditkarte möchte oder nach einer Karte mit Gebühr und nützlichen Zusatzleistungen sucht, drei Grundvoraussetzungen gelten im Normalfall für alle Kreditkartenanträge:

Wohnsitz in Deutschland

Um eine Kreditkarte bei einer deutschen Kreditkartengesellschaft oder Bank beantragen zu können,
muss der Wohnsitz des Antragstellers in Deutschland gemeldet sein, andernfalls können evtl. Haftungsansprüche der Banken nicht geltend gemacht werden.

Bonität

Die Prüfung der Kreditwürdigkeit zum Schutz vor Zahlungsausfällen, meistens anhand der Prüfung von Einkommen und Gehalt sowie mittels der Schufa-Auskunft. Enthält eine Bonitätsauskunft (zu viele) Negativmerkmale, können Kreditkartenanträge  verweigert werden.
 

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Volljährigkeit

In Deutschland muss der Antragsteller das 18. Lebensjahr vollendet haben, also volljährig sein, da Minderjährige nicht als geschäftsfähige Personen gelten. Prepaid-Kreditkarten auf Guthabenbasis können hingegen auch von Jugendlichen ab 14 Jahren beantragt werden.

Was ist eine Kreditkarte?

Mit einer Kreditkarte kann man sowohl Produkte und Waren als auch diverse Dienstleistungen bargeldlos bezahlen − und das Besondere dabei ist: Abgerechnet wird später. Meistens in einer monatlichen Rechnung, in der alle Ausgaben (Gesamtsaldo) aufgelistet sind. Bei einer Kreditkarte, die man zusammen mit einem Girokonto bekommt, werden die Umsätze direkt auf dem Girokonto belastet.

Das ist auch der Hauptunterschied zur normalen Bankkarte: Dem Kreditkarteninhaber wird von Anfang an eine Art kurzfristiger Kredit gewährt, bei dem keine Sollzinsen anfallen. Stattdessen gibt es bei manchen Karten eine Jahresgebühr. Tipp: Beim Kartenvergleich mit dem Kreditkartenrechner wird in der Regel sofort angezeigt, ob eine jährliche Kartengebühr verlangt wird.

Sollzinsen fallen nur dann an, wenn die vollständige Bezahlung des offenen Gesamtbetrags nicht fristgemäß erfolgt. Die meisten Banken bieten die Möglichkeit an, den offenen Kartensaldo in Raten zu bezahlen.

Eine Kreditkarte hat in der Regel einen monatlichen Verfügungsrahmen, der vertraglich festgelegt ist. Oft orientiert sich der Verfügungsrahmen nach der Höhe des Einkommens. Daher ist es üblich, dass ein Girokonto, das in der Regel als Gehaltskonto genutzt wird, noch eine kostenlose Kreditkarte beinhaltet. Es gibt aber auch Kreditkarten ohne Girokonto, die dann z.B. auf Guthabenbasis laufen. Zu den verschiedenen Kreditkartentypen an anderer Stelle mehr.

Vorteile einer Kreditkarte:
  • Weltweite Akzeptanz bei Geschäften, Online-Shops und Dienstleistungsunternehmen
    (z.B. Restaurants, Hotels, Autovermietungen, Tankstellen, Reisebüros).
  • Man kann Zahlungen über PIN-Eingabe oder per Unterschrift tätigen oder indem man die Karte an der Kasse einfach vor das Lesegerät hält (kontaktloses Bezahlen).
  • Geld abheben am Automaten ist mit einer Kreditkarte weltweit möglich – und bei vielen Kreditkarten oft sogar auch noch kostenlos.
  • Im Gegensatz zu einer normalen Bankkarte werden Kreditkartenzahlungen nicht sofort dem Konto belastet.
  • Viele Unternehmen (z. B. Airlines) bieten eine Kreditkarte inklusive Bonussystem an, bei dem man mit jeder Zahlung Punkte sammeln und diese für Prämien einlösen kann.
Nachteile einer Kreditkarte
  • Eine Kreditkarte kann dazu verführen mehr einzukaufen, der Überblick über Kosten und Ausgaben geht schneller verloren. Die vielgepriesene finanzielle Freiheit einer Kreditkarte kann also auch trügerisch sein.
  • Manche Kreditkartenanbieter verlangen für bargeldlose Zahlungen im Ausland häufig recht hohe Gebühren. Einige Kreditkarten sind im ersten Jahr kostenlos, danach wird eine Jahresgebühr verlangt. Darauf sollte man bei einem Kreditkarten-Vergleich achten.
  • Bei der Bonitätsprüfung wird die Kreditwürdigkeit von potenziellen Vertragspartnern geprüft: Studenten und Selbstständige erhalten wegen ihres teilweise unregelmäßigen und /oder zu niedrigen Einkommens oft keine Kreditkarte.
  • Zahlungen mit der Kreditkarte hinterlassen Spuren im World Wide Web. Man sollte sich darüber in Klaren sein, dass Rückschlüsse über Einkaufsverhalten, persönliche Vorlieben und Interessen möglich sind und dieses Wissen dann ggf. für Werbezwecke genutzt wird.

Aufgepasst

Gerade Kreditkarten ziehen auch (Online-)Betrüger magisch an. Kreditkartennummern können gestohlen und Käufe im Namen des Karteninhabers getätigt werden. Falls ein Missbrauch festgestellt wird, Karte sofort sperren lassen und die Bank informieren.

Kreditkarten im Vergleich: Worauf sollte man achten?

Bei einem Vergleich von Kreditkarten geht es vor allem auch um die Gebühren, an die man ggf. nicht sofort denkt, wie z.B. Auslandseinsatzgebühren oder Bargeldabhebungsgebühren. Welche Gebühren können anfallen? Hier sollte man genauer hinsehen und sich gut informieren:

  • Gibt es eine Jahresgebühr oder ist es tatsächlich eine kostenlose Kreditkarte?
  • Kostet das Abheben an Bargeldautomaten im Inland und Ausland etwas?
  • Fallen bei Bargeldabhebungen ggf. auch noch Sollzinsen an?
  • Kann man mit der Kreditkarte wirklich weltweit gebührenfrei bezahlen?
  • Gibt es eine Zweit-/Partnerkarte dazu? Welche Gebühren fallen an?

Die Sollzinsen bei Kreditkarten sind hoch!
Nutzt man bei der Revolving Kreditkarte die Ratenzahlung, fallen Sollzinsen (oft zwischen 10 bis 20% effektiv p.a.). Nur wenn man den Gesamtbetrag komplett begleicht, sind keine Zinsen fällig. Daher ist es ratsam, auch stets die veranschlagten Sollzinsen bei einem Kreditkartenvergleich im Auge zu behalten. Tipp: Wer die Kreditkarte auf Vollbezahlung umstellen lässt, vermeidet Sollzinsen.

Eine Girocard ist keine Kreditkarte

Die Begriffe Girocard (auch: Debitkarte) und Kreditkarte werden oft synonym genutzt. Vielleicht liegt es daran, dass sich "Debitkarte" vom Lateinischen "debere" (schulden) bzw. dem englischen Begriff "debit" (Kontobelastung/Soll) ableitet? Wie auch immer: Eine Debitkarte ist keine klassische Kreditkarte! Die Debitkarte verfügt im Gegensatz zur Kreditkarte über keinen Kreditrahmen. Daher werden diese Karten auch häufig nicht von Firmen oder Händlern akzeptiert, da Sie ausschließlich nur durch das Guthaben auf dem Girokonto abgedeckt sind. Überzieht man ein Girokonto, werden zudem hohe Überziehungszinsen (Dispozinsen) fällig. Ein zinsfreies Zahlungsziel oder eine Vorfinanzierung von Einkäufen gibt es bei einer Girocard also nicht. Die Einkäufe mit der Debitkarte werden auch direkt von dem Girokonto abgebucht, an das die Debitkarte gebunden ist. Bei einer Kreditkarte hingegen werden die Umsätze gesammelt vom Kundenkonto abgebucht. Dabei ist die Kreditkarte nicht zwingend an ein (Giro-)Konto gebunden.

Übrigens: Die Girocard ist auch keine EC-Karte!

Das "Electronic Cash“-System wurde abgeschafft und 2007 von der Girocard abgelöst. Bei Girocard handelt es sich um ein System der deutschen Banken, die mit internationalen Kartenunternehmen zusammenarbeiten, damit Debitkarten auch im Ausland einsatzfähig sind. Bei Mastercard und Visa sind das Maestro und V-Pay. Daher sieht man auch oft zwei Logos auf einer Girocard. Der Begriff EC-Karte hat sich jedoch bis heute gehalten und wird fälschlicherweise oft noch als Bezeichnung für die Bankkarte (Debitkarte) eines Girokontos genutzt.

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Es gibt nicht nur viele Anbieter von Kreditkarten, sondern auch unterschiedliche Typen und Abrechnungsarten. Hierauf sollte man bei einem Kreditkarten-Vergleich ebenfalls achten. Verschiedene Kreditkarten-Typen kurz erklärt:

  • Klassische Kreditkarte
  • Charge Kreditkarte
  • Revolving Kreditkarte
  • Prepaid Kreditkarte

Wie der Name schon vermuten lässt, muss auf dieser Karte genügend Guthaben vorhanden sein, um sie nutzen zu können. Wurde kein Guthaben aufgeladen, kann man weder bezahlen noch Geld abheben. Der Kreditrahmen kann vom Karteninhaber jedoch selbst frei bestimmt und mittels Überweisung oder auch direkt am Bankautomaten aufgeladen werden.

Diese Kreditkarte ist eine Mischung aus Kreditkarte und Rahmenkredit. Bei diesem Kreditkartentyp kann der Kunde den Rechnungsbetrag auf einen Schlag begleichen oder eine Ratenrückzahlung vereinbaren, wofür jedoch in der Regel recht hohe Zinsen veranschlagt werden. Darüber sollte man sich vorab schon bei einem Vergleich der Kreditkarten kostenlos informieren.

Ob man eine Standard-Kreditkarte bekommt, hängt von der Bonität des Antragsstellers ab. Sind die SCHUFA-Daten abgefragt und ist man für kreditwürdig befunden, erhält man dann auch einen bestimmten Kreditrahmen. Innerhalb dieses Kreditrahmens kann die Karte nach Belieben belastet werden. Abgerechnet wird in regelmäßigen Abständen. Begleicht man die die Rechnung nicht innerhalb des Rechnungszeitraums, fallen zum Teil recht hohe Zinsen an.

Dieser Kreditkartentyp ist in Deutschland besonders häufig: Die innerhalb eines Monats getätigten Umsätze werden zusammengerechnet und erst nach 30 Tagen per Lastschrift direkt vom Konto des Karteninhabers abgebucht − eigentlich ein zinsloser Kredit mit kurzer Laufzeit bzw. zeitlicher Begrenzung.

Kreditkarten im Vergleich: Häufige Fragen und Antworten (FAQ)