• Jedes zweite Kind in Kambodscha wird Opfer von Gewalt.
  • Kinderarmut und Kinderarbeit sind drängende Probleme in dem südostasiatischen Land.
  • Straßen- und Heimkinder sind Gewalt und Ausbeutung besonders ausgeliefert.

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Viele Kinder in Kambodscha machen schon in ihren jüngsten Jahren Erfahrung mit Gewalt – jedes 2. Kind ist betroffen. Die Mädchen und Jungen erleben sie durch ihre Eltern oder Lehrer, aber auch auf der Straße und in Kinderheimen. Denn Tausende Kinder wachsen in Pflegeeinrichtungen auf, da ihre Eltern in extremer Armut leben und denken, dass sie es in den Heimen besser haben.

Armut und Gewalt treiben Mädchen und Jungen in Kambodscha auf die Straße, wo sie besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Sie müssen sich allein durchschlagen, um zu überleben. Dadurch sind sie anfälliger für Ausbeutung, Banden- und Drogenkriminalität, Missbrauch oder Kinderhandel. Mit unserer Aktion können wir diese Kinder gemeinsam vor Ausbeutung und Traumatisierung schützen!

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Kinderarmut und -arbeit ist in Kambodscha allgegenwärtig

Digitales Lernen war für die meisten Kinder in Kambodscha nicht möglich.

Jedes fünfte Kind zwischen fünf und 17 Jahren ist in Kambodscha gezwungen zu arbeiten, in oft sklavenähnlichen Verhältnissen: sie verkaufen Waren an Straßenständen, sammeln Müll auf oder müssen sich prostituieren. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, sind Menschenhändlern und Zuhältern schutzlos ausgeliefert.

Um Mädchen und Jungen effektiv zu schützen, baut UNICEF ein landesweites Team von Sozialarbeitern auf. Diese erhalten ein spezielles Training, damit sie sich für den Schutz und das Wohlergehen dieser Kinder engagieren können. Sie setzen sich gegen Gewalt ein, unterstützen Straßenkinder, bieten psycho-soziale Betreuung und sammeln wichtige Daten über die Situation der Kinder in Kambodscha.

COVID-19 hat Bildungssituation verschärft

Kinder lernen wieder in der Grundschule Preah Norodom in Phnom Penh.

Durch die Corona-Pandemie blieben die Schulen in Kambodscha sechs Monate komplett geschlossen. Digitales Lernen war für die meisten Kinder nicht möglich. Wegen der Beschränkungen durch COVID-19 haben viele Eltern ihre Arbeit und somit ihr Einkommen verloren. Es bleibt ihnen häufig nicht einmal genug Geld für Lebensmittel.

Mit Ihrer Spende oder Patenschaft ermöglichen Sie, dass Schulen wie die Grundschule Preah Norodom in Phnom Penh öffnen sowie Kinder und Lehrpersonal sich vor COVID-19 schützen können. Indem wir für Mädchen wie Pang Vase Schulbildung möglich machen, kommt sie ihrem Traum einen Schritt näher: Ärztin werden, um anderen Menschen zu helfen.

Durch Ihre Spende schenken Sie Schutz

Gemeinsam mit UNICEF setzen wir alles daran, diese Mädchen und Jungen zu schützen: In sicheren Anlaufstellen finden sie beispielsweise Hilfe und können am Schulunterricht teilnehmen. Verschiedene Präventionsprogramme schulen Eltern in gewaltfreier Erziehung. Außerdem helfen wir dabei, Straßen- oder Heimkinder wieder mit ihren Familien zu vereinen.

Die 13-jährige Pang Vase lebt im Dorf Doem Chan im Distrikt von Phnom Penh.
  • Für 39 Euro verteilen wir 100 Schulhefte zum Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen.
  • Mit 46 Euro können wir einen Sozialarbeiter schulen, der arme Familien beispielsweise dabei berät, Kinder gewaltfrei zu erziehen.
  • 330 Euro sichern die Betreuung für eine ehemalige Kinderprostituierte, indem sie zum Beispiel psycho-soziale Betreuung erhält.

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Mit Ihrer Spende können wir die Kinder in Kambodscha vor Gewalt schützen. Gemeinsam unterstützen wir so die Kampagne #NiemalsGewalt von UNICEF. Durch die verschiedenen Hilfsangebote, Sozialarbeiter und Streetworker können wir den Kindern eine nachhaltige Unterstützung ermöglichen. Wir garantieren Ihnen: 100% Ihrer Spenden werden an UNICEF weitergeleitet.

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COVID-19: Diese humanitären Krisen dürfen 2021 nicht vergessen werden

Im Jahr 2020 stand die Corona-Pandemie im Zentrum der Weltöffentlichkeit und ließ kaum Nachrichten über andere Katastrophen zu. Doch auch 2020 gab es Konflikte und Naturkatastrophen, die das Leben von Millionen Kindern geprägt haben. Die Corona-Pandemie hat die Situation für ihre Familien noch weiter verschärft.