GMX GMX MediaCenter GMX Startseite
  1. GMX
  2. Produkte
  3. MediaCenter
  4. Bilder in der Cloud
Cloud-Computing: Definition

Was ist Cloud-Computing?

  • Sicherer als Festplatte oder USB-Stick
  • Dateien komfortabel verwalten
  • Speicherplatz flexibel erweitern
Noch keine GMX Adresse? Noch keine GMX Adresse?

Seit einigen Jahren hört man in der Werbung, in Technikmagazinen und bei Internetanbietern immer wieder von Cloud Computing – aber was ist Cloud Computing eigentlich? Die Definition von Cloud Computing ist eigentlich relativ einfach.
Man versteht unter dem Konzept die Ausführung von Programmen oder die Bereitstellung von Ressourcen aus einem Rechennetzwerk, das sich nicht an demselben Ort befindet wie die darauf zugreifende Person.

Einfacher gesagt: Wer die Cloud nutzt, greift auf Software zu, die er auf dem eigenen Rechner nicht installiert hat, oder verwendet Speicherplatz, den er nicht auf der Festplatte hat.

Anfänge des Cloud Computing

Die Anfänge des Cloud Computing

Der breiten Masse ist Cloud Computing erst seit wenigen Jahren ein Begriff, dabei stammt die Idee der Cloud aus den 50er-Jahren. Damals hatte der Wissenschaftler Herb Grosch die Idee, anhand einer Handvoll von Rechenzentren Ressourcen zu erzeugen und dorthin zu verteilen, wo sie gebraucht werden.
Diese recht abstrakte Idee wurde in den 60er-Jahren verfeinert, doch mit dem damaligen Stand der Technik war eine Cloud noch lange nicht realisierbar. Erst Ende der 90er schritt die Technik so weit voran, dass die Cloud im Sinne einer Software-as-a-Service (SaaS) realisiert werden konnte.

SaaS stellt nur eine der heutigen Cloud-Varianten dar, die es einem Nutzer ermöglicht, eine Software zu verwenden, die er auf dem eigenen PC nicht installiert hat, sondern über einen Webbrowser nutzt. Dazu gehören zum Beispiel auch E-Mail Clients wie GMX FreeMail.

Software-as-a-Service, Platform-as-a-Service und Infrastructure-as-a-Service

Die modernen Formen des Cloud Computing

Mit der Entwicklung zu immer höheren Bandbreiten konnten weitere Formen des Cloud Computings umgesetzt werden. Heute bieten immer mehr IT-Dienstleiter Cloud-Dienste in den verschiedensten Formen an.
Neben SaaS gibt es Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastructure-as-a-Service (IaaS). PaaS Cloud Computing bietet dem Nutzer eine Programmierungsumgebung an. Dabei können die Rechen- und Datenkapazitäten angepasst werden, um die Programme eingehender zu testen.
So können Nutzer ihre eigene Software entwickeln und unter unterschiedlichen Bedingungen ausführen lassen. IaaS stellt dem Nutzer Hardware-Ressourcen zur Verfügung. Der Nutzer greift auf Rechner, Speicher und Netzwerk zu und mietet sich somit einen eigenen Server.

Virtueller Zusammenschluss von Servern

Wie funktioniert Cloud Computing?

Aber woher stammt eigentlich der Begriff Cloud? Cloud ist das englische Wort für Wolke und wird häufig dafür benutzt, um das Konzept des Internets zu erklären. Denn dieses ist genau wie eine Wolke nicht greifbar.
Speichert man nun Daten oder Programme im Internet und nicht lokal, befinden sich diese in dieser nicht-greifbaren Wolke – Ihre Dateien liegen also in der Cloud. Die Cloud-Computing-Erklärung ist einfacher zu begreifen, als man zunächst denken mag. Die Cloud entsteht durch den Zusammenschluss vieler Rechner. Gemeinsam bilden diese Rechner ein virtuelles Rechenzentrum mit Ressourcen (Speicherplatz, Hardware etc.), die nach Bedarf abrufbar sind.
Über das Internet können andere Nutzer aus aller Welt auf dieses Rechenzentrum zugreifen und dieses nach Belieben – und nach der gegebenen Möglichkeit des Anbieters – für eigene Zwecke nutzen.

Vorteile der Cloud

Cloud Computing und seine Vorteile

Generell liegen die Vorteile des Cloud Computing darin, etwas zu nutzen, was nicht direkt vor Ort verfügbar sein muss. Dementsprechend ist der Nutzer auch nicht in der Pflicht, etwas zu warten oder zu überprüfen. Eine der verbreiteten Cloud-Computing-Methoden ist Speicherplatz. Auch das GMX MediaCenter gehört zu dieser Form der Cloud und bietet Ihnen bis zu einem TB Speicherplatz. Als GMX-Nutzer stehen Ihnen dabei bis zu 10 GB völlig kostenfrei zur Verfügung.

Nutzen Sie den Cloud-Speicher, um Ihre wichtigsten Daten zu sichern. Haben Sie die Daten erst in die Cloud geladen, müssen Sie sich nämlich keine Sorgen mehr um Datenverlust machen.
Anders als eine Festplatte oder ein USB-Stick geht die Cloud nicht einfach kaputt oder verloren. Ihre Daten werden in der Cloud über mehrere Server verteilt, selbst wenn einer dieser Server ausfallen sollte, bleiben Ihre Dateien dank der Ausweich-Server sicher verwahrt und für Sie zu jeder Zeit überall dort erreichbar, wo Sie einen Internetzugang haben.

Abgesehen von der Sicherheit werden Sie bemerken, wie praktisch es ist, Ihre vielen Dateien nicht auf der Festplatte mit wenig Speicherplatz zu lagern und Sie immer verfügbar zu haben. Egal, ob Sie viele Fotos machen, zahlreiche Dokumente sichern möchten oder eine riesige Musiksammlung haben, bewahren Sie diese Dateien einfach im GMX MediaCenter auf und entlasten Sie Ihre lokale Festplatte.

Außerdem wird das Teilen von Dateien mit der Cloud so einfach wie nie: Möchten Sie einen Ordner mit Ihren Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern teilen, müssen Sie den entsprechenden Ordner nur markieren und anschließend auf die Option „Freigeben" klicken. Dadurch sorgen Sie sogar dafür, dass auch Ihr Gegenüber keinen Speicherplatz belegen muss, um sich die Fotos Ihres letzten Urlaubes anzuschauen.

Den richtigen Cloud-Anbieter finden

Wie findet man einen guten Cloud-Computing Anbieter?

Möchten Sie mit einer Cloud in den Genuss von mehr Speicherplatz kommen, finden Sie sehr viele Anbieter im Netz. Um den für Sie passenden Provider zu finden, gilt es, auf ein paar Dinge zu achten. Einige Anbieter – darunter auch GMX – bieten eine kostenlose Variante der Cloud an. Sie erhalten bei Anmeldung mehrere GB Speicher. Reicht Ihnen dieser Platz nicht mehr, können Sie gegen eine Gebühr – meist monatlich oder jährlich – aufstocken.
Achten Sie dabei auf ein übersichtliches Preisangebot. Wichtiger als ein günstiger Preis sind aber die Sicherheit Ihrer Daten sowie Ihrer Privatsphäre. Empfehlenswert sind Anbieter, mit dem „Cloud made in Germany“-Siegel, denn dieses sagt aus, dass die Server des Anbieters ausschließlich in Deutschland liegen und dem deutschen Datenschutzgesetz unterliegen. Ihre Daten dürfen dann weder an Behörden noch an Drittfirmen weitergegeben werden. Zusätzlich erfolgt das Hoch- und Herunterladen der Daten nur über SSL-Verschlüsselung.

Ein seriöser Cloud-Anbieter lässt seine Rechner regelmäßig warten und garantiert, dass Ihre Daten auf unterschiedlichen Servern gespeichert. Denn so bleiben sie auch bei Ausfall eines Servers bestehen. Mit GMX nutzen Sie eine Cloud made in Germany und geben Ihre Daten in sichere Hände.