Was ist echter Spam, was nicht?

Woran erkennt man echte Spam-Mails? Was unterscheidet sie von vermeintlichen Spam-Nachrichten im Postfach? Im Tipp erfahren Sie mehr, liebe Nutzerinnen und Nutzer – damit Sie sich besser schützen können!
"Oh, immer dieser nervige Spam – schon wieder Mails von dieser Parfümerie." Geht es Ihnen auch ab und zu so, beim Blick in Ihren Posteingang? Dass da hin und wieder Werbe-Mails/Newsletter eintrudeln, die Sie scheinbar nie abonniert haben und von denen Sie sich gestört fühlen? Aber wenn Sie doch ehrlich zu sich selbst sind und sich fragen: "Hab ich vielleicht doch mal was bestellt oder das 5-Euro-Angebot angenommen und im Gegenzug dem Erhalt des Newsletters zugestimmt?"
 
Das ist wichtig zu wissen, denn manche dieser Mails/Newsletter sind tatsächlich aus Ihrer persönlichen Sicht unerwünscht, aber eben gar kein echter Spam.

Daher sollten Sie sie auch auf keinen Fall in den Spam-Ordner verschieben, so wie es bei echtem Spam richtig ist! Denn diese "falschen" Spam-Mails verwirren die GMX Spamfilter nur unnötig.

Besser: Unerwünschte Newsletter abbestellen

Zielführender ist es, wenn Sie die unerwünschten Newsletter einfach abbestellen. Bei GMX geht das in den meisten Fällen über den Abbestellen-Link im oberen Mail-Bereich: Als Nutzer der praktischen E-Mail-Sortier-Funktion "Intelligentes Postfach" steht Ihnen dieses Feature automatisch zur Verfügung. Oder Sie scrollen ans Ende der E-Mail – dort finden Sie dann den entsprechenden Link.

Doch zurück zu unserer eigentlichen Frage:

Echter Spam oder nicht? Wo ist der Unterschied?

Echter Spam unterscheidet sich in einem ganz wesentlichen Punkt von den eben erwähnten "selbst verschuldeten bzw. initiierten" Werbemails:
 
Echter Spam, das sind tatsächlich absolut unverlangte Werbe-Mails.
Bei diesen sollten Sie vorsichtig sein – vor allem wenn sie in Kombination mit den folgenden Merkmalen auftreten:

Merkmale von Spam

Die folgenden fünf Merkmale treten mit am häufigsten auf und können darauf hinweisen, dass es sich um Spam handelt (Auszug):
 
  • Der Absender klingt dubios, ist Ihnen unbekannt. Und stammt vielleicht aus einem Land, in welches Sie keine Kontakte pflegen. So wurden z. B. im dritten Quartal 2020 über 20 Prozent der Spam-Mails weltweit aus Russland versendet (Quelle: https://securelist.com/spam-and-phishing-in-2020/100512/ Stand: 01.03.2021).
  • Der Inhalt der Mail ist fragwürdig. Z. B. ist das angepriesene Produkt  unseriös, illegal oder pornographisch. Dabei reicht die Palette von angeblichen Wunderpillen für die Potenz, über Kreditangebote und Dating-Angebote (Vorsicht Romance Scamming!) bis hin zu sexuellen Dienstleistungen.
  • Die E-Mail enthält viele Rechtschreibfehler, der Text klingt nach einer automatisierten oder schlechten Übersetzung.
  • Der Absendername passt nicht zur E-Mail-Adresse. Dies können Sie herausfinden, indem Sie mit der Maus über den Absendernamen fahren – schon können Sie sehen, dass sich dahinter eine andere E-Mail-Adresse verbirgt.
  • Der Betreff klingt seltsam, ist fehlerhaft formuliert, drängend oder vulgär.
Und es gibt noch viele weitere Merkmale, die in Spam-Mails oft in Kombination auftreten. Lesen Sie dazu unbedingt den Tipp mit der erweiterten Liste mit Spam-Merkmalen. Dort finden Sie auch wertvolle Infos und Handlungsempfehlungen rund um Spam. Z. B. wie Sie uns Spam-Mails melden können oder warum man die GMX Spamfilter aktiviert lassen sollte.

Das Wichtigste vielleicht dennoch in aller Kürze:
 
1. Bei allen Mails, die Ihnen komisch vorkommen, gilt: Seien Sie generell lieber zu vorsichtig.
2. Lassen Sie sich nie zu etwas drängen! Überweisen Sie keine Beträge, geben Sie niemals Login-Daten ein.
3. Öffnen Sie keine Anhänge in verdächtigen Mails, klicken Sie auf keine Links! Diese könnten mit Schadsoftware verseucht sein.

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