Moderne Geschosse auf Schienen: Das sind die spektakulärsten Züge

Kommentare99

Sparsamkeit, Schnelligkeit, Flexibilität - Jedes Land hat seine eigenen Vorzeigeobjekte auf der Schiene. Wir stellen die spektakulärsten Züge vor.

Der japanische E6 oder Shinkansen ist eines der Aushängeschilder der Hersteller Kawasaki und Hitachi. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von etwa 320 Stundenkilometern. Der Zug ist besonders wendig, was auf dem sehr kurvenreichen Schienennetz von Vorteil ist. Außerdem ist er erdbebensicher.
Und es soll noch schneller gehen: Die neue Baureihe L0 wird für die Serienreife fit gemacht. Der Magnetschwebezug erreichte bereits Geschwindigkeiten von über 600 Stundenkilometern und soll führerlos fahren.
Der chinesische CRH3 ist einer der schnellsten Hochgeschwindigkeitszüge der Welt. Regulär fährt er mit 380 Stundenkilometern, technisch möglich sind sogar mehr als 487 Kilometer pro Stunde.
Der ICE 4 (l.) ist das Vorzeigeobjekt der Deutschen Bahn (im Bild: Vorstandschef Richard Lutz). Seine Höchstgeschwindigkeit liegt zwar nur bei 250 Stundenkilometern, allerdings steht auch eher die Flexibilität im Vordergrund. Jeder zweite Mittelwagen treibt den Zug an, was es ermöglicht, ihn in verschiedenen Längen zu betreiben.
Dagegen bringt es der ICE 3 auf den aktuellen Strecken auf 320 Kilometer pro Stunde - bis zu 357 wären theoretisch möglich.
Der europäische Hochgeschwindigkeitszug Thalys basiert auf der Technik des französischen TGV. Er erreicht bis zu 330 km/h.
Der AGV ist der Nachfolger des französischen TGV. Dem Hersteller Altsom zufolge ist der Energieverbrauch 20 Prozent geringer. Die Züge sind in Italien unter der Bezeichnung ETR 575 im Einsatz.
Der Zefiro 380 von Bombardier kommt vor allem in China zum Einsatz. Der Zefiro fährt aber auch in angewandelter Form in Italien. In der Spitze erreicht er um die 380 Stundenkilometer.