Seltsame Kreaturen der Weltmeere

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Die Unterwasserwelt bietet immer wieder Überraschungen. Das sind die wohl ungewöhnlichsten Kreaturen der Weltmeere.

In tiefen Gewässern schwimmen sie dicht beieinander und ernähren sich von Krebstieren und Garnelen. Dieser Scan zeigt ein kleines Krebstier (Grün) im Magen des Fisches. Wie die Tiere unter dem großen Druck in der Tiefe leben können, ist noch nicht geklärt.
Forscher haben vor Australien zum ersten Mal seit mehr als 140 Jahren einen sogenannten Fisch ohne Gesicht gefunden. Er hat keine sichtbaren Augen und das Maul liegt auf der Unterseite.
In einer tiefen Kalksteinhöhle bei Del Rio in Texas wurden extrem seltene Blindfische entdeckt. Bisher war die Welsart nur in Mexiko bekannt. Die rosa-weißen Fische haben keine Augen. Trotzdem bewegen sie sich extrem schnell durchs Wasser.
Peter Merkel zog 2012 diesen 2,16 Meter langen Wels aus dem Neckar. Dem Angler gelangen in den letzten Jahren sogar mehrere Fänge von Welsen mit über zwei Metern Länge. Normalerweise werden die Tiere bis eineinhalb Meter lang.
Krabbenfischer Carl Moore staunte nicht schlecht, als er seinen Fang begutachtete: Ihm war auch ein Koboldhai ins Netz gegangen. Bevor er ihn wieder freiließ, knipste Moore noch Fotos von dem Hai.
Erstmals wurden Exemplare des Roten Seedrachen lebend beobachtet. Vor der Küste Australiens haben US-Forscher diese entdeckt. Die an große Seepferdchen erinnernden Tiere wurden 2015 das erste Mal mit Hilfe toter Exemplare beschrieben.
Dieses seltsame Wesen lebt am Grund des Roten Meeres. Seine Namensgeber waren offenbar besonders von seiner langen Schnauze beeindruckt und nannten ihn "Krokodilsfisch".
Die Zähne des Viperfisches sind so lang, dass er seinen Schädel in den Nacken werfen muss, um sein Maul beim Beutefang weit genug aufzureißen. Wenn ihm dabei einer der Zähne abbricht, ist das übrigens nicht weiter schlimm: Die Beißer wachsen regelmäßig nach.
Mondfische sehen nicht wirklich wie Fische aus. Die Tiere werden bis zu 3,30 Meter lang und halten sich oft und gerne knapp unter der Wasseroberfläche auf.
Arapaimas sind Süßwasserfische, die im Amazonas leben. Sie gehören mit Ausmaßen von bis zu fünf Metern zu den größten Süßwasserfischen der Welt.
Was für stattliche Dimensionen Riemenfische annehmen können, zeigt diese Aufnahme. Das sechs Meter lange Tier wurde in Kalifornien angespült.
Haariger Anglerfisch: Dieses Meerestier wirkt wie ein hellbraunes Wollknäuel mit Furcht einflößendem Maul.
Erkennen Sie bei diesem Tier Maul und Augen? Der Steinfisch blickt nicht gerade freundlich drein und gehört zu den giftigsten Fischen weltweit.
Auf diesem Bild ist eine Riesenmuräne zu sehen, die bis zu drei Meter lang werden und dabei ein Körpergewicht von bis zu 30 Kilogramm erreichen kann.
Jeder kennt die Kellerasseln, die man unter Steinen und in Kellern findet. Sie werden bis zu 20 Millimeter lang. In der Tiefsee allerdings ist eine verwandte Art zu Hause, die 45 cm lang und 1,7 Kilogramm schwer werden kann. Im Atlantischen und Pazifischen Ozean lebt diese Tiefsee-Riesenassel auf sandigem und schlammigen Grund.
Das Markenzeichen des Seewolfes ist sein massiger Kopf mit einem riesigen Kiefer und starken Fangzähnen.
Beim Anblick dieses Himmelsguckers kann man wahrlich einen Schrecken bekommen. Die Fische lauern häufig im schlammigen Boden vergraben. Hinter ihrem Kiemendeckel befindet sich ein Giftstachel. Himmelsgucker sind im Indischen Ozean beheimatet und als Speisefische begehrt.
Der Bogenstirn-Hammerhai ist eine besondere Erscheinung. Sein herausstechendes Merkmal ist der stark verbreiterte Kopf mit weit außen liegenden Augen. Bogenstirn-Hammerhaie zeigen ein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Der Kopf dieses Fisches erinnert an den einer Eidechse. Deswegen heißt er auch Eidechsenfisch. Das vielfarbige Tier hat spitze Zähne und lebt vor allem auf sandigem Boden.
Mit gerade einmal 15 Zentimetern Körpergröße ist dieser Warzen-Anglerfisch vergleichsweise ein Zwerg. Zu finden ist er im Indopazifik zwischen den Malediven und Mauritius.