Spektakuläre Weltraumbilder: Arabische Sonde "Hope" blickt auf den Mars

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Werfen Sie einen Blick ins Weltall und genießen Sie faszinierende Weltraumbilder: Galaxien, Sternennebel und Planeten von oben.

Das Green Bank Telescope (GBT) wurde mit einem neuen Transmitter ausgestattet und kann nun hochauflösende Bilder von erdnahen Objekten machen. Das funktioniert so: Es überträgt ein Radarsignal ins All. Das zurückgeworfene Signal wird vom National Radio Astronomy Observatory (NRAO) eingefangen. Dann wird das Bild entwickelt. Auf diesem ist zu sehen, wo Apollo 15 auf dem Mond gelandet ist.
Dieser Fortschritt ermöglicht es Astronomen, einen noch stärkeren Transmitter für das Teleskop zu bauen. Die Radarsignale könnten bald bis zu den Umlaufbahnen von Uranus und Neptun vordringen.
Die Oberfläche des Jupiter-Monds Europa sieht einzigartig aus. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Europa noch ein weiteres faszinierendes Merkmal besitzt: Der eiskalte, mit Ozean gefüllte Mond leuchtet im Dunkeln. Die Farbe variiert dabei zwischen grünlich, bläulich und weiß. Doch wie kann das sein?
Der Jupiter beschießt seinen Mond durchgehend und unerbittlich mit Elektronen und anderen Teilchen. Dadurch "badet" Europas Oberfläche geradezu in energiereicher Strahlung. Wenn die Teilchen auf die Oberfläche treffen, bringen sie diese zum Leuchten. (Illustration)
Was wie ein feiner, heller Schleier aussieht, ist in Wirklichkeit ein kleiner Abschnitt des Cygnusbogens. Das Überbleibsel einer Supernova. Die Explosion, die einen sterbenden Stern auseinander gerissen hat, fand vor 10.000 bis 20.000 Jahren statt. Das Bild wurde vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen.
Ein Bild eines mysteriösen dunklen Flecks auf dem Jupiter. Laut der NASA scheint es sich dabei um gewaltige Stürme zu handeln, die über der Oberfläche des riesigen Planeten toben.
Als sich die Internationale Raumstation (ISS) über dem Inselstaat Kiribati im Pazifik befand, schoss ein Astronaut kurzerhand ein Foto dieser überragenden Aussicht. In der Mitte der Sterne haben Wissenschaftler die Milchstraße entdeckt. Das grelle Licht innerhalb der Wolkendecke wurde durch einen Blitz erzeugt.
Die Polarlichter sind nicht nur von der Erde aus wunderschön. Das Bild wurde von der ISS aufgenommen, die direkt durch den dichten grünen Nebel geflogen ist.
Die Weltraumsonde Cassini hat die drei Monde des Saturns fotografiert. Das Bild von Tethys, Enceladus und Mimas wurde aus einer Entfernung von 1,35 Millionen Kilometern aufgenommen.
Die NASA hat ein Bild der Raumsonde Cassini aus dem Jahr 2012 veröffentlicht. Der Wirbel eines Sturms auf dem Saturn erinnert stark an die Form einer prächtigen Rose.
Diese eingefärbte Topografie der Marsregion Noctis Labyrinthus zeigt die relativen Höhen und Tiefen des Terrains. Rot-weiße Partien zeigen höhergelegene Stellen, blau-violette tiefergelegenes Gebiet.
In diesem Bild sieht man die Landschaft des Noctis Labyrinthus ohne bunte Einfärbung. Sie erinnert an Wüstenregionen auf der Erde.
Der Fuchspelznebel, der seinen Namen der rötlichen Farbe verdankt, ist das Ergebnis eines einmaligen Zusammenspiels aus kosmischem Nebel und Licht, sowie den Winden vieler junger Sterne. Bei dem bläulichen Schimmer handelt es sich um Nebel, der das Licht des hellleuchtenden Sterns S Mon reflektiert. S Mon ist Teil des jungen Sternhaufens NGC 2264, welcher sich 2.500 Lichtjahre entfernt gegenüber des Sternbilds Einhorn befindet.
Die Nasa-Sonde Dawn hat sich Ceres auf den kleinsten geplanten Abstand angenähert und liefert verblüffend detaillierte Bilder von der Kraterlandschaft des Zwergplaneten. Diese Aufnahme entstand aus einer Höhe von 385 Kilometern über dessen Oberfläche.
Die Entdeckung dieses schwarzen Lochs könnte ein komplettes Umdenken im Bezug auf alles, was wir über die Entstehung von Galaxien zu wissen glauben, bedeuten. Im Juli 2015 vermeldeten Wissenschaftler, dass es schneller wächst als seine Muttergalaxie.
Das hell strahlende Objekt in der Mitte des Bildes ist das Sternensystem Hercules A. Annähernd mit Lichtgeschwindigkeit werden von dort rötliche Strahlen, die aus heißem, hochenergetischem Plasma bestehen, in den Weltraum geschossen. Ein gigantisches schwarzes Loch im Zentrum von Hercules A treibt diesen Prozess an. Es übersteigt die Masse unserer Sonne um etwa das 2,5-Milliardenfache! Hercules A ist ungefähr zwei Milliarden Lichtjahre von unserer Erde entfernt.
Die Sonde Cassini nähert sich Enceladus, einem der 62 bekannten Saturn-Monde so nah wie noch nie zuvor. Diese Aufnahme zeigt den Eismond aus einer Entfernung von circa 96.000 Kilometern.
Das Weltraumteleskop Hubble liefert eine beeindruckende Aufnahme des Cirrusnebels: Der befindet sich circa 2.100 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Schwan. Die Überreste eines riesigen Sterns, der vor ungefähr 8.000 Jahren explodierte, sehen darauf aus wie ein gigantischer Strudel aus Regenbogenlicht.
Der Schmetterlingsnebel, auch M2-9 genannt, sieht außergewöhnlich aus: Er ist ein atemberaubendes Beispiel für einen bipolaren, planetarischen Nebel. Diese werden geformt, wenn das zentrale Objekt kein einzelner Stern ist, sondern ein System aus zwei Himmelsobjekten. Der Nebel wird mit der Zeit immer größer. Der stellare Ausbruch, der die Flügel formte, hat sich laut Esa vor nur 1.200 Jahren ereignet.
Auch auf dem Roten Planeten gibt es Frost, wie dieses Bild der Nasa zeigt. Während er auf der Erde aus Wasser besteht, ist auf dem Mars Kohlenstoffdioxid (Trockeneis) für die Erscheinung verantwortlich. Der saisonale Frost bildet sich auf dem Planeten in den hohen und mittleren Breiten, ähnlich wie auf der Erde.