Die verrückte Welt der Wasserbewohner

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Weihnachtsbaumwürmer, Axolotl und Dumbo-Tintenfische: Im Wasser schwimmen ein paar besonders verrückte Erdenbewohner herum.

Diese rotgefärbte Schönheit ist eine Kronenqualle. Sie lebt in bis zu 7.000 Metern Tiefe und gehört zur Familie der Nesseltiere. Mithilfe von Lichtsignalen kommunizieren die Quallen untereinander.
Die zottige Bäumchenschnecke gehört zur Unterordnung der Nacktkiemer und trägt im Gegensatz zu den uns bekannten Schnecken kein Gehäuse.
Dieses seepferdchenähnliche Meerestier ist ein Meister der Tarnung. Der große Fetzenfisch gehört zur Rasse der Seenadeln und lebt in kühleren Gewässern Australiens. Bei diesen Fischen tragen die Männchen die Eier aus.
1804 brachte Alexander von Humboldt Axolotl mit nach Europa. Axolotl sind Amphibien und gehören zur Familie der Querzahnmolche. Im Gegensatz zu anderen Amphibien erreichen sie die Geschlechtsreife ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine Metamorphose durchzuführen.
Die Tierchen gibt es auch im Aquarium. Allerdings dürfen sie nicht mit anderen Arten vermischt werden, sondern sich nur unter gleichartigen Genossen aufhalten. Mittlerweile stammen "Aquarien-Axolotl" aber nur noch aus Nachzuchten. Die Entnahme aus ihren Heimatseen ist inzwischen streng verboten.
Ein Dumbo-Oktopus nutzt seine ohrenartigen Flossen, um sich im Meer fortzubewegen. Sie haben ihm in Anlehnung an den Walt Disney-Zeichentrickfilm seinen Namen eingebracht.
Dieser Schnurwurm sieht beinahe so aus wie ein schwimmendes Tuch: Die Tiere kommen in vielen Farben vor und leben häufig in seichten Gewässern oder in Küstennähe.
Die hier abgebildete blaue Ozeanschnecke hat mehrere gliedmaßenähnliche Ausstülpungen mit büschelförmigen Fortsätzen. Sie wird drei bis acht Zentimeter lang und ernährt sich von Quallen. Die Tiere leben im Freiwasser und treiben mithilfe von Gasblasen auf dem Meer oder heften sich an umhertreibende Tange.
Diese kleinen Nesseltiere heißen Stielquallen. Sie heften sich an Algen und leben an Küsten oder in der Tiefsee. Oft sind die Tiere sessil oder halbsessil, sie können ihren Standort also nicht wechseln.
Bei diesem blauen Ding handelt es sich um einen Weihnachtsbaumwurm. Er lebt in selbstgebauten Kalkröhren und verlässt diese meistens sein gesamtes Leben nicht mehr. Die hier abgebildete Variante des kleinen Meeresbewohners wurde in Australien fotografiert.
Aber Weihnachtsbaumwürmer, auch Spiralröhrenwürmer genannt, kommen in allen möglichen Farben vor. Diese sehen ein wenig aus, als seien sie mit Schnee bedeckt. So sorgen die Tiere Unterwasser für eine winterliche Atmosphäre.
Diese schneckenartigen Meeresbewohner heißen Perloboote. Sie besitzen eine gekammerte Schale, in deren äußerer Kammer sie sich aufhalten. Die Restlichen dienen dazu den Gasgehalt und somit den Auftrieb der Schale zu verändern. So treiben sie durch die Gegend wie ein kleines U-Boot.
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