Im Norden Brasiliens haben Einwohner ein Krokodil getötet, das im Verdacht stand, Menschen zu fressen. Als sie das Tier aufschnitten, machten sie eine schreckliche Entdeckung: Im Bauch des Reptils befanden sich noch menschliche Überreste.

Im Dorf Tocatins ging seit einiger Zeit der Verdacht um, dass ein Menschen fressendes Krokodil in der Gegend sein Unwesen trieb. Die Bewohner nahmen die Sache selbst in die Hand.

Sie jagten und töteten ein vier Meter langes Krokodil. Als sie den Bauch des Reptils aufschnitten, kamen tatsächlich menschliche Überreste zum Vorschein.

Neben Textilfetzen und einigen Knochen war auch ein Schädel klar erkennbar. Die lokale Feuerwehr veröffentlichte sogar Bilder des Vorfalls. Wenn Sie die Aufnahmen - die für manche Menschen verstörend wirken könnten - sehen wollen, klicken Sie hier.

Vom Krokodil in den Fluss gezerrt

Laut einer DNA-Analyse soll es sich beim Opfer um den 47 Jahre alten Landarbeiter Adilson de Oliveira aus Belo Horizonte handeln.

Medienberichten zufolge verschwand dieser bereits am 28. Juli auf einem Arbeitsausflug, bei dem er mit anderen Wanderarbeitern ein Lager am Ufer des Flusses Javae aufgeschlagen hatte.

Für die Attacke des Krokodils gab es allerdings keine Zeugen. Lediglich die Umstände seines Verschwindens weisen darauf hin, dass de Oliveira von dem Krokodil in den Fluss gezerrt und gefressen wurde.

Bei dem Krokodil handelt es sich um einen Mohrenkaiman. Diese sind im Amazonas-Gebiet heimisch. Die Rasse war vor wenigen Jahren beinahe ausgestorben, weshalb die Jagd auf sie verboten wurde.