Weltklimarat warnt vor rasant schmelzenden Eismassen

Der Weltklimarat IPCC sieht vor allem in der Eisschmelze und dem Anstieg der Meeresspiegel eine Gefahr für die Menschheit und zeichnet ein düsteres Bild unserer Zukunft. (mit Material der dpa) © dpa

Durch den Bau von Schutzanlagen könnten Städte wie New York oder Amsterdam geschützt werden - für Flussdeltaregionen und ländliche Regionen in Entwicklungsländern sind sie schlicht unbezahlbar. Hier spielen Kinder auf einem vom Meerwasser überfluteten Platz in Funafuti, der Hauptstadt des pazifischen Inselstaats Tuvalu.
Das Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt - die Erderwärmung hat massive Auswirkungen auf Eismassen und Ozeane. Am Mittwoch stellte der ...
Auf dem Forschungsschiff "Polarstern" lassen sich Wissenschaftler ein Jahr lang im Packeis der zentralen Arktis einfrieren.
... Weltklimarat IPCC seinen Report vor. Er zeichnet eine düstere Zukunft, wenn nicht schnell etwas unternommen wird. Wie lange hält das Eis noch?
Der 700 Jahre alte isländische Gletscher Okjökull gilt formell nicht mehr als solcher. Mit nur noch 15 Metern Eisdicke ist er zu leicht geworden, um sich vorwärts zu schieben.
Links: Luftaufnahme des damals noch existierenden Okjökull-Gletschers aus dem Jahr 1986. Rechts: Vom geschrumpften Gletscher ist im August 2019 nur ein kleiner Fleck aus Eis übrig.
Die Meeresspiegel stiegen dem Bericht zufolge seit Beginn des 21. Jahrhunderts zweieinhalb Mal so schnell wie im 20. Jahrhundert. Das Abschmelzen der Eisschilde treibt diese Entwicklung voran.
Küstenstädte und kleine Inseln werden ab 2050 jährlich Wetterextreme wie Überschwemmungen erleben. Mohamed Nasheed, Staatsoberhaupt der Malediven, machte schon im Jahr 2009 bei der weltweit ersten Unterwasser-Kabinettssitzung einer Regierung darauf aufmerksam.