• Naturschützer haben im Bayerischen Wald die Waldbirkenmaus nachgewiesen.
  • Diese Art gilt als sehr selten und stark gefährdet.

Mehr Themen zu Natur & Umwelt finden Sie hier

Naturschützer haben die sehr seltene und stark gefährdete Waldbirkenmaus im Bayerischen Wald nachgewiesen. Dank Aufnahmen von Wildkameras könne man "ein ausgeprägtes Vorkommen" im Landkreis Freyung-Grafenau bestätigen, teilte der Bund Naturschutz am Freitag mit. Grob geschätzt gehe man von 100 Tieren aus, sagte eine Sprecherin.

Die Waldbirkenmaus sei das kleinste Nagetier Mitteleuropas und eines der seltensten Säugetiere in Deutschland. Sie habe einen markanten schwarzen Strich am Rücken und einen mehr als körperlangen Schwanz. Die Art ist stark an bodenfeuchte, moorige Standorte in schneereichen Gebieten gebunden.

Waldbirkenmaus gilt als seltenes Überbleibsel der letzten Eiszeit

Außer im Bayerischen Wald ist das Tier bisher nur verlässlich im Oberallgäu und in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Die Maus mit dem lateinischen Namen Sicista betulina gilt als seltenes Überbleibsel der letzten Eiszeit.

Drei Jahre infolge hatten der Bund Naturschutz und der Landesbund für Vogelschutz mit 20 bodennahen Kameras eine Fläche der Gemeinde Haidmühle untersucht. Um die Art zu erhalten, helfe es nun, die Population zu vernetzen, teilte der Verband mit.

Ultraschallbild zeigt süßen Dickhäuter-Nachwuchs

Der Oklahoma City Zoo kann sich über neuen Nachwuchs bei den Elefanten freuen. Die 25-jährige Dickhäuter-Dame Asha ist schwanger, wie Tierärzte vor kurzem bei einer Ultraschalluntersuchung herausfanden. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt. Asha befindet sich im neunten Monat. Bei Elefanten dauert die Schwangerschaft 22 Monate.