Unter dem Hashtag "#LoveWins" verkündete das Sea Life Aquarium von Sydney die frohe Botschaft: Das schwule Pinguin-Paar Sphen und Magic erwartet Nachwuchs. Die Pinguin-Männer hatten sich so hingebungsvoll um ein Fake-Ei gekümmert, dass die Pfleger beschlossen, ihnen ein echtes Ei zum Ausbrüten zu geben.

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Sphen und Magic sind unzertrennlich, heißt es auf der Website des Aquariums "Sea Life" in Sydney. Gemeinsam machten die Pinguin-Männchen immer wieder Spaziergänge durch das Gehege oder gingen Seite an Seite schwimmen. Nun hat das schwule Paar zusammen eine neue Aufgabe: Es brütet ein Ei aus.

Sphen und Magic sind ein gutes Team

Sphen sei schon etwas älter und erfahren im Ausbrüten, Magic sei hingegen noch jung und in der Lern-Phase. Die zwei Pinguin-Männer sind das perfekte Team, heißt es auf der Website weiter.

"Als die Brutperiode immer näher rückte, begann das Paar, Steine zu sammeln und daraus ein Nest zu bauen. Inzwischen haben sie mehr Steine, als jedes andere Paar!"

Eselspinguine wie Sphen und Magic nutzen das Stein-Nest, um das Ei warmzuhalten. "Die Eltern wechseln sich mit ihren Aufgaben täglich ab. Einer brütet das Ei aus, während der andere um das Nest patrouilliert, um Stein-Diebe und besonders neugierige Nachbarn auf Abstand zu halten."

So kam das schwule Pinguin-Paar zum Ei

Um Sphen und Magic nicht von der Brut-Saison auszuschließen und ihnen Gelegenheit zum Üben zu geben, gaben die Pfleger ihren Schützlingen zunächst eine Ei-Attrappe.

Die Zwei entpuppten sich allerdings prompt als echte Naturtalente und gute Eltern, weshalb die Mitarbeiter des Aquariums kurzerhand beschlossen, das Fake-Ei gegen ein echtes "von einem anderen Paar, das zwei hatte", einzutauschen.

#LoveWins Sphen und Magic - das Pinguin-Paar

#LoveWins Sphen und Magic - das Pinguin-Paar © YouTube

Und das frischgebackene Paar schlägt sich gut: "Es gibt oft Tage, an denen das Ei gar nicht zu sehen ist, was für die Pinguinbrut wirklich gut ist." Mit etwas Glück gibt es somit schon bald süße Fotos des Pinguin-Sprösslings zu bewundern.  © 1&1 Mail & Media / CF