Katzen kommen öfters zum Spielen in fremde Gärten, doch der Besuch von einem Reh hat Seltenheitswert. Einer Familie aus West Virginia ist nun aber genau das passiert, wie Filmaufnahmen zeigen.

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Rehe gelten als scheu. Dennoch gelingt es aufmerksamen Beobachtern oftmals, die Tiere in den Feldern und Wäldern zu beobachten. So nah, wie eine Familie aus West Virginia nun einem wild lebenden Reh kam, dürfte indes die Ausnahme sein.

Denn der putzige Vierbeiner besuchte die Familie nicht nur im Garten, sondern erwies sich auch noch als guter Spielkamerad. Das zeigen Filmaufnahmen der Familie auf Facebook.

Reh vergnügt sich im Pool

"Wir hatten einen ziemlich interessanten Morgen. Habt ihr jemals ein Reh in einem Pool gesehen oder wie es Beach Ball spielt? Jetzt habt ihr es. Genießt es!", schreibt Amy Dempsey zu zwei Videos, die sie in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht hat.

Im ersten Clip ist das Reh mit einem kleinen Mädchen im Planschbecken zu sehen. Für das Kind interessiert sich das Tier weniger. Zum Vergnügen aller Anwesenden versucht es vielmehr, den Wasserball zu bewegen.

Im zweiten Clip ist das Reh zusammen mit der ganzen Familie beim Spielen mit dem Wasserball zu sehen. Es läuft dem Ball nach, wenn ein Familienmitglied diesen wirft.

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Von Donuts angelockt

Wie es zu der ungewöhnlichen Begegnung kam? Wie Amy Dempsey im Gespräch mit "WCHS/WVAH" erzählte, hätten Nachbarn am Samstag Donuts zu dem Tier geworfen, das aus einem Wald direkt hinter dem Haus kam. Und bevor sie wussten, was geschehen sei, habe sich das Tier dann in ihrem Pool befunden.

Das Reh habe im Garten spielen wollen und sei zu keinem Zeitpunkt aggressiv gewesen. Nach ungefähr 90 Minuten habe Oliver Rainbow, wie das Tier von der Nachbarschaft getauft wurde, den Garten dann wieder verlassen.

Womöglich war das aber nicht der letzte Besuch des Rehs, denn nach Aussage von Amy Dempsey wurde es seither noch zweimal gesichtet. Vermutlich sei Oliver so zutraulich, weil er eine Weile von einem Nachbarn gefüttert wurde, nachdem er sich am Bein verletzt hatte.   © 1&1 Mail & Media / CF

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