So einen "Notfall" hatte die Feuerwehr im US-Bundesstaat Indiana zuvor sicher noch nie! Eine Frau erschien auf der Feuerwache mit einem Waschbär - der offensichtlich unter dem Einfluss von Marihuana stand.

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Die Mannschaft der Wayne Township Feuerwache in Indianapolis, Indiana, wurde jüngst für einen – im wahrsten Sinne des Wortes – tierisch schrägen Notfall aus dem Schlaf gerissen.

Ein als Haustier gehaltener Waschbär und dessen Frauchen schlugen mitten in der Nacht mit einem ungewöhnlichen Anliegen bei den Feuerwehrmännern auf.

Keine Hilfe für Kiffer-Waschbär

Via Twitter schilderten die Männer den skurrilen Einsatz: "Die Geschichte des Tages! Unsere Firefighter auf Station 82 wurden letzte Woche um zwei Uhr morgens von einer Person geweckt, die nach einer Behandlung für ihren Haustier-Waschbären suchte. Welche Krankheit er hatte, fragt ihr? Der Waschbär hatte zu viel Gras geraucht. Ja, das ist passiert! So sehr wir Tiere auch lieben, aber es gab nicht viel, was wir hätten tun können."

Offenbar hatte das Frauchen des Tieres zuvor Sturm geklingelt, wie Feuerwehr-Captain Mike Pruitt "WTHR-TV" berichtete. Als man ihr daraufhin die Tür geöffnet habe, erklärte die Dame, der Waschbär sei "zu viel" Rauch eines anderen Marihuana-Konsumenten ausgesetzt gewesen.

Das Haustier sei lethargisch gewesen und habe auch sonst die Symptome eines bekifften Menschen gezeigt, verriet der Angehörige der Feuerwehr weiter. Allerdings hätten die anwesenden Feuerwehrmänner nichts tun können, außer abzuwarten, bis die Wirkung der Droge nachlässt.

"Wir hoffen, dass sich der Waschbär komplett erholt hat", so Pruitt.  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet

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