Die Rote Liste: Diese Tierarten sind vom Aussterben bedroht

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Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) ist eine Liste aller vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten weltweit. Derzeit weist sie über 32.000 Arten als gefährdet aus. Diese Tiere werden ohne Schutzmaßnahmen vermutlich nicht überleben.

Insgesamt 33 Lemurenarten sind weltweit stark vom Aussterben bedroht. Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat bei einem Update der Roten Liste nun auch Larvensifakas als stark bedroht eingestuft.
Der Feldhamster ist neu auf der Roten Liste. Bisher sind Naturschützer davon ausgegangen, dass es in Osteuropa und Russland noch größere Bestände von ihnen gibt. Nun ist allerdings klar: Wenn sich nichts ändert, wird der Feldhamster in den nächsten 30 Jahren aussterben.
Der Atlantische Nordkaper zählt neuerdings ebenfalls zu den stark vom Aussterben bedrohten Arten. Schätzungen zufolge gab es 2018 nur noch 250 Exemplare.
Bisher galt der Weißbart-Stummelaffe noch als gefährdet. Nun hat die IUCN ihn ebenfalls auf die Liste der vom Aussterben bedrohten Arten gesetzt.
In der höchsten Kategorie der Roten Liste sind neben diesen Exemplaren noch über 6.800 weitere Arten verzeichnet. Hier findet sich unter anderem der Östliche Gorilla. Von ihm gibt es noch 2.600 Exemplare, die Bestände sinken.
Von den Gelbkopfschildkröten gibt es ebenfalls immer weniger.
Von den Dunkelsägern gibt es Schätzungen zufolge noch 50 bis 259 Exemplare. Ihre Zahl nimmt stetig ab.
Das Malaiische Schuppentier steht seit Mai vergangenen Jahres auf der Liste für vom Aussterben bedrohte Arten.
Viele verschiedene Hai-Arten sind stark bedroht, so auch der Bogenstirn-Hammerhai.
Über das Saola ist seit seiner Entdeckung vor knapp 30 Jahren immer noch nicht viel bekannt. Es lebt in Laos und dem Vietnam. Von ihm gibt es nur wenige Exemplare.
Das Bürstenschwanz-Rattenkänguru ist ein Beutelsäuger und lebt in Australien. Von ihm gibt es nur noch 12.000 bis 18.000 Individuen. Ihre Zahl geht immer weiter zurück.
Das Vancouver-Murmeltier ist, wie es der Name vermuten lässt, nur auf Vancouver Island beheimatet. Dort leben nur noch 90 Exemplare von ihm.
Brustband-Eisvögel sind nur wenige Zentimeter groß und leben in Südostasien. Ihre Population ist auf 50 bis 249 Exemplare geschrumpft.
Dieses niedliche Tier gehört zu der seltenen Waschbärart Cozumel-Waschbär. Er ist nur auf der Insel Cozumel (Mexiko) beheimatet.
Dieser Grüne Inselleguan ist stark vom Aussterben bedroht. Er ist nur noch auf Inseln der Kleinen Antillen in der Karibik anzutreffen. Auf einigen der Inseln ist er bereits ausgestorben.
Von dem Philippinenadler gibt es nur noch 180 bis 500 Exemplare in Freiheit. Er ist auf einigen Inseln der Philippinen beheimatet.
Wie viele Gelbbrust-Kapuziner es noch gibt, ist nicht bekannt. Klar ist aber: Ihre Zahl wird stetig weniger. Sie leben nur in den Küstenwäldern im Osten Brasiliens.
Die Mendesantilope kommt nur noch vereinzelt in Afrika vor. Umweltschützer vermuten, dass von ihnen 30 bis 90 Exemplare übrig sind.
Der Araripepipra ist stark vom Aussterben bedroht. Er wurde erst 1996 entdeckt und lebt im Osten Brasiliens. Von ihm gibt es nur noch 150 bis 700 Individuen.
Der La Hotte Buschfrosch findet sich nur noch auf einem kleinen Areal auf Haiti. Er ist, genau wie viele andere Froscharten, stark vom Aussterben bedroht.