Bauten die Nazis unter Adolf Hitler heimlich eine fliegende Untertasse als futuristische Wunderwaffe? Um die Reichsflugscheibe ranken sich bis heute viele Mythen.

Unglaubliche 2.200 Kilometer pro Stunde soll das Ufo der Nazis geflogen sein - die doppelte Schallgeschwindigkeit also. Es konnte angeblich in nur drei Minuten auf eine Höhe von 12.400 Metern steigen und außerdem vertikal abheben. Sie brauchte also keine Start- und Landebahn. Verschiedene Augenzeugen sahen sie angeblich 1944 über der Themse in London kreisen. Sie ähnle einem "mysteriösen schwebenden Ball", schrieb die "New York Times".

Ufo als Vergeltungswaffe?

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Die Gerüchte über die mysteriöse Flugscheibe schreckten die Alliierten auf. Sie befürchteten, dass die Nazis die sogenannte Reichsflugscheibe im Krieg einsetzen könnten - zum Beispiel bei einer Atomwaffenattacke auf New York. Die Scheibe wurde auch "V7" genannt - das V stand für "Vergeltungswaffe".

Die der vermeintlichen Wunderwaffe zugeschriebenen Leistungen waren und sind physikalisch unmöglich. Doch die dahintersteckende futuristische Technologie hätten die Nazis natürlich auch entwickelt, lauteten die Spekulationen.

Geheime Bunker und neuartige Antriebstechnologien

Die Reichsflugscheibe wurde angeblich in Bayern in geheimen Fabrikbunkern 6.000 Meter unter der Erde gebaut. Tatsächlich arbeiteten die deutschen Militärs in der Nazizeit an verschiedenen neuen Waffen, etwa Raketen. Sie machten auch Experimente mit Nurflüglern - also speziell konstruierten Flugzeugen. Einige davon hatten offenbar kreisrunde Tragflächen - das könnte der Ursprung der Gerüchte über die Flugscheibe sein.

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Deutsche Wissenschaftler arbeiteten auch an alternativen Antriebstechnologien, zum Beispiel an der sogenannten Repulsine. Sie sollte die Schwerkraft überwinden. Vielleicht diente sie als Antrieb für das Ufo der Nazis? Aber ob die Repulsine wirklich funktionierte, bleibt bis heute offen.

Manchen Gerüchten zUfolge arbeiteten die Nazis auch an einem revolutionären U-Boot. Dessen ebenso bahnbrechende Fähigkeiten wurden demnach mit der Reichsflugscheibe kombiniert, so dass das Ufo nicht nur unglaublich schnell flog, sondern auch tauchen konnte.

Angebliche Flucht in die Antarktis

Dem Mythos zUfolge flohen hochrangige Nazis kurz vor Kriegsende mit der Reichsflugscheibe zu einer geheimen Basis in der Antarktis. Mehrere angebliche Ingenieure und Augenzeugen wurden in den 1950er-Jahren in verschiedenen Zeitungen zitiert. Der eine erklärte, die Wunderwaffe sei kurz vor Kriegsende über der Ostsee erfolgreich getestet worden.

Ein anderer angeblicher Experte behauptete, er habe Ende 1944 drei verschiedene Ufos der Nazis gesehen. Sie hätten aber zerstört werden müssen, damit sie nicht den Alliierten in die Hände fielen.

Obwohl nie ein Beweis für die Existenz der Wunderwaffe gefunden wurde, suchten Experten fieberhaft weiter nach Hinweisen, auch lange nach dem Krieg. Der Grund: Die Amerikaner glaubten, dass die Russen sich die Technik der Wunderwaffe unter den Nagel gerissen hatten - und das mitten im Kalten Krieg.

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Im Internet kursieren heute unscharfe Bilder und angebliche Konstruktionszeichnungen in schlechter Qualität. Verschwörungstheoretiker sind sicher: Es gab viel mehr Unterlagen und Akten und damit echte Beweise. Nur wurden diese nach dem Krieg von den Amerikanern vernichtet - oder heimlich mit in die USA genommen, um an eigenen Flugscheiben zu arbeiten. 1947 begann eine Welle von angeblichen Ufo-Sichtungen in den USA - waren das weiterentwickelte Reichsflugscheiben?

Die Flugscheiben der Kanadier

Dass es die mysteriöse Flugscheibe der Nazis wirklich gab, konnte nie nachgewiesen werden. An fliegenden, flachen Objekten wurde aber später tatsächlich geforscht - von den Kanadiern. Deren fliegende Untertassen unter dem Namen "Project Y" erreichten in den 1950er-Jahren Spitzengeschwindigkeiten von 85 Meilen pro Stunden, weit entfernt also von den angeblichen 2.200 Kilometern pro Stunde der Nazi-Scheibe.

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Die Amerikaner waren dennoch so beeindruckt, dass sie die Entwicklung der Flugobjekte finanziell unterstützten.

Die Scheiben sollten laut Plan einmal vierfache Schallgeschwindigkeit erreichen und Bomben transportieren. Doch dazu kam es nie. Denn bei Tests schlingerten die Prototypen so sehr, dass sie nicht gesteuert werden konnten. Das Geheimprojekt starb still und leise.