Von Mammuts und Riesenlibellen

Einst bevölkerten sie große Teile der Erde, heute gibt es sie nicht mehr. Diese ausgestorbenen Tierarten sind etwas ganz Besonderes.

Bei Urzeittieren denken viele zunächst an die Saurier. Die riesigen Echsen faszinieren die Menschen, seitdem wir von ihnen wissen. Parasaurolophus beispielsweise lebte vor etwa 70 Millionen Jahren und hatte eine auffällige Schädelform.
Das Urpferdchen war nur bis zu 53 Zentimeter hoch und vermutlich bis zu 35 Kilo schwer. Die Verwandten unserer heutigen Pferde lebten vor ungefähr 40 bis 50 Millionen Jahren in Wäldern.
Cronopio dentiacutus lebte vor rund 100 Millionen Jahren in Südamerika. Heute existieren keine verwandten Arten des Säugers mehr. Das mausgroße Tier verdankt seinen Namen den langen, spitzen Eckzähnen.
Smilodon war noch vor 12.000 Jahren in Amerika verbreitet. Manche Vertreter der Gattung werden häufig als Säbelzahntiger bezeichnet. Dabei besteht aber keine nähere Verwandtschaft zum heute lebenden Tiger.
Noch bis etwa 1800 v. Chr. konnten Menschen dem Wollhaarmammut begegnen. Die Verwandten des Elefanten waren an kaltes Klima angepasst und bewohnten Steppen im nördlichen Eurasien und Amerika. Darum konnten auch mehrere mumifizierte Körper von Wollhaarmammuts im Permafrostboden in Sibirien, Nordamerika und Kanada geborgen werden.
Auch Insekten sahen in der Urzeit anders aus als heute. Libellen sind uns noch bekannt. Allerdings hatte dieses rund 150 Millionen Jahre alte Exemplar eine Flügelspanne von 19 Zentimetern.
Leedsichthys könnte der größte Fisch in der Erdgeschichte gewesen sein. Forscher vermuten, dass er eine Körperlänge von bis zu 16,5 Metern erreichte.
Archaeopteryx gilt als eine Übergangsform zwischen Sauriern und Vögeln. Anders als heutige Vögel hatte er Zähne und eine lange Schwanzwirbelsäule.
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