• Im Südosten Englands ist am Freitag wegen der anhaltenden Trockenheit ein Gartenschlauch- und Rasensprenger-Verbot in Kraft getreten.
  • Verboten ist ab jetzt das Bewässern von Pflanzen, das Waschen von Autos sowie das Befüllen von Planschbecken und Swimming-Pools.
  • Vom Verbot betroffen sind rund 1,4 Millionen Haushalte.

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Im Südosten Englands ist am Freitag wegen der anhaltenden Trockenheit ein Gartenschlauch- und Rasensprenger-Verbot in Kraft getreten. Wie der Wasserversorger South East Water mitteilte, ist die private Nutzung von Gartenschläuchen oder ähnlichen Vorrichtungen bei allen Haushalten, die durch das Unternehmen versorgt werden, bis auf weiteres verboten.

Verbot gilt für Pflanzen-Bewässerung, Waschen von Autos sowie für das Befüllen von Pools

Das gelte unter anderem für das Bewässern von Pflanzen, das Waschen von Autos und anderen privat genutzten Fahrzeugen sowie das Befüllen von Swimming Pools und Planschbecken. Ausgenommen sind unter anderem der gewerbliche Anbau von Pflanzen, die Bewässerung von Sportanlagen sowie der Betrieb von Autowaschanlagen. Der BBC zufolge sind von dem am Freitag in Kraft getretenen Verbot etwa 1,4 Millionen Haushalte in den Grafschaften Kent und Sussex betroffen.

"Offizielle Zahlen zeigen, dass dieser Juli der trockenste seit 1935 ist und der Zeitraum zwischen November 2021 und Juli 2022 die niederschlagsärmsten acht Monate seit 1976", hieß es auf der Webseite des Wasserversorgers.

Auch in anderen Landesteilen wurden bereits Gartenschlauch-Verbote angekündigt

Auch in anderen Teilen des Landes sind bereits Verbote für die Nutzung von Gartenschläuchen angekündigt. So sollen in der Grafschaft Yorkshire und auch in London ähnliche Beschränkungen in den kommenden Wochen in Kraft treten. Erwartet wurde, dass die britische Regierung noch am Freitag für weite Teile Englands eine offizielle Dürre-Periode ausrufen wird. Der britische Wetterdienst hatte am Donnerstag eine Warnung wegen extremer Hitze für weite Teile Englands und Wales ausgegeben. (dpa/mit)