Wissenschaftler haben in Honduras mit den Ausgrabungsarbeiten an der sagenumwobenen "Weißen Stadt" begonnen.

Auf einem abgelegenen Salzsee in den USA geschehen unheimliche Dinge.

Unter den ersten Fundstücken waren ein ritueller Becher und ein Mörser zum Mahlen von Mais, wie die Regierung am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Forscher entdeckten im Regenwald der Region La Mosquitia drei Siedlungen einer bislang unbekannten Kultur. "Wir sind gespannt, was das für Honduras und die Welt bedeutet", sagte Präsident Juan Orlando Hernández, der selbst an den Ausgrabungsarbeiten teilnahm.

Luftaufnahmen geben erste Hinweise

Seit Jahrhunderten wird in Honduras die Legende von der "Weißen Stadt" oder der "Stadt des Affengotts" erzählt. Erste konkrete Hinweise auf die Anlage erhielten Wissenschaftler 2012 durch Luftaufnahmen. Immer wieder gab es auch Zweifel, ob es sich dabei wirklich um die "Weiße Stadt" handelt. Archäologen aus Honduras und den USA wollen die Ruinenstadt nun gründlich erforschen.