Eine nicht bezahlte Krankenkassenrechnung bricht dem "Flex" womöglich das Genick: Das Wiener Lokal am Donaukanal ist in Konkurs.

Das Wiener Szenelokal "Flex" ist pleite: Über das Vermögen des Kunst- und Kulturvereins U.S.W., der hinter dem "Flex" steht, ist am Donnerstag auf Antrag eines Gläubigers ein Konkursverfahren beim Handelsgericht eröffnet worden. Das meldet das "Wirtschaftsblatt".

Details zu den Insolvenzursachen und der Vermögenslage sind nicht bekannt. Laut "Flex"-Chef Thomas Eller kam der Konkursantrag von der Krankenkasse - wegen einer nicht bezahlten Rechnung. Inzwischen sei diese aber beglichen., wie er im Gespräch mit dem "Wirtschaftsblatt" betonte. Der Betrieb des Lokals läuft vorerst weiter.

Nach Angaben der Zeitung liegt noch ein zweiter Gläubigerantrag vor. "Flex"-Chef Eller dementiert: "Davon weiß ich nichts", sagte er in einem Interview mit der Austria Presse Agentur (APA). (ank)