(ncs) - TV-Schuldnerberater Peter Zwegat wäre stolz auf sie: Verona Pooth will raus aus den Schulden - und zwar mit einem neuen Werbevertrag in Millionenhöhe. Was in Zeiten der Pooth'schen Familienkrise klingt wie ein Prinzenkuss für Aschenputtel, ist aber bereits besiegelte Realität.

Das zumindest geht aus einem Bericht der "Bild"-Zeitung hervor. Im August startet Verona demnach als neuer Werbestar des Textil-Discounters "KiK" durch und wird in TV-Spots, Werbeanzeigen und Prospekten die Artikel des Unternehmens präsentieren.

Gegenüber "Bild" verrät die 40-jährige Mutter: "Mein Werbevertrag geht über zwei Jahre. Meine Botschaft: Man kann auch für wenig Geld clever einkaufen. Und auch der Humor wird bei den neuen Spots nicht zu kurz kommen."

So kann Verona Pooth nach der Insolvenz ihres Mannes Franjo und dem Ende ihres Werbevertrags mit dem Marmeladenhersteller Schwartau also endlich wieder lachen. Doch diese Pleiten sollen nicht für ihre Entscheidung verantwortlich sein, Werbung für einen Mega-Discounter zu machen. Pooth zu "Bild": "Absoluter Quatsch. Ich kaufe ja auch schon seit Jahren bei Aldi ein."

Auch für "KiK" sind die Negativ-Schlagzeilen der letzten Wochen nicht der Grund für die Zusammenarbeit mit der Werbe-Ikone. Verona sei ein sehr offener und ehrlicher Mensch und passe daher gut zum Unternehmen selbst, so die Unternehmenssprecherin Aniko Nadine Kalle gegenüber der Tageszeitung.