Nach einem Routine-Eingriff am Herzen hat Uli Hoeneß die Schön Klinik bereits wieder verlassen. Offenbar hatte das Bayerische Justizministerium den vorzeitigen Rücktransport ins Gefängnis angeordnet. Das meldet "Bild.de".

Uli Hoeneß hatte am Dienstag die JVA Landsberg, wo er seit Anfang Juni seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzt, verlassen. Der ehemalige Präsident des FC Bayern München war in die Schön Klinik am Starnberger See verlegt worden, um sich einem Routineeingriff am Herzen zu unterziehen. Hoeneß hat schon seit Jahren mit Bluthochdruck zu kämpfen.

Eigentlich hätte Hoeneß bis Sonntag in der Klinik bleiben und sich von der Katheter-Behandlung erholen sollen, doch wie "Bild.de" meldet, hat man ihn bereits wieder in die JVA gebracht. Angeblich soll er zu dem Zeitpunkt der Rückführung erst eine Stunde aus der Narkose erwacht gewesen sein. Das Justizministerium wollte die Meldung auf Nachfrage von "Bild.de" nicht kommentieren.

Nun muss sich Hoeneß von dem Eingriff auf der Krankenstation der JVA erholen. Dort bewohnt er seit Haftantritt eine Einzelzelle. Wie "Bild.de" berichtet, habe dies jedoch nichts mit Bevorzugung des Häftlings zu tun. Die Einzelverwahrung soll eine Vorsichtsmaßnahme sein. Angeblich habe es nach dem Erpressungsversuch kurz vor Hoeneß' Haftantritt weitere ernstzunehmende Drohungen gegen den Ex-Bayern-Präsidenten gegeben. (ska)

Die DFB-Elf hat sich den Titel geholt: Deutschland ist Weltmeister. Nach schweißtreibenden und dramatischen 120 Minuten darf die Mannschaft um Trainer Jogi Löw den WM-Pokal sein eigen nennen. Nach dem nervenzehrenden Spiel spricht Bastian Schweinsteiger einen besonderen Gruß aus: Er dankt Uli Hoeneß, der in der JVA Landsberg seine Haftstrafe absitzt.