Wer träumt nicht davon, von dieser einen, originellen Geschäftsidee, die einem die Millionen nur so in die Kasse spült? Lesen Sie, für welche Promis sich dieser Traum schon erfüllt hat. Wir haben für Sie die Geschichten bekannter "Selfmade Billionairs" zusammengestellt.

Vince McMahon

...erblickte 1945 in North Carolina das Licht der Welt. Zusammen mit seiner Mutter lebte er in einem ärmlichen Wohnwagen. Erst mit 12 Jahren lernte er seinen leiblichen Vater, einen Wrestling-Promoter, kennen. Vince war begeistert und wollte auch Wrestler werden, doch sein Vater hatte andere Pläne. Der Junge sollte studieren, Anwalt oder Richter werden. Der Ausflug ins juristische Fach währte nicht lange: Nach dem Studium zog es Vince McMahon zurück in den Ring. Nach einer kurzen Karriere als "Announcer" wechselte er ins Promotion-Geschäft. 1983 kaufte McMahon die World Wide Wrestling Federation von seinem Vater, der in Ruhestand ging.

Vince McMahon änderte den Namen in WWF, World Wrestling Federation, und legte somit den Grundstein für sein Wrestling-Imperium. Von nun an standen vor allem Unterhaltung und Show ganz weit oben. Wrestling wurde immer beliebter- und das weltweit.

2001 kaufte McMahon den großen Konkurrenten WCW und platzierte sein Unternehmen an der Börse. Sein Vermögen wird auf rund 150 Millionen Dollar geschätzt.

Oprah Winfrey

...ist die bei weitem erfolgreichste Talkerin im amerikanischen Fernsehen. Dafür musste die talentierte Geschäftsfrau einige Hürden überwinden. Winfrey wuchs bei ihrer Großmutter auf einer Farm in Mississippi auf. Später zog Oprah zu ihrem Vater nach Tennessee, dem die Schulbildung seiner Tochter sehr am Herzen lag.

Ihre TV-Karriere beginnt Oprah Winfrey als Nachrichtenmoderatorin in Baltimore, Maryland. Darauf folgt ihre erste eigene Talkshow, The Oprah Winfrey Show. Die Sendung wird in rund 100 Ländern ausgestrahlt. In den USA hat Winfrey jede Woche etwa 26 Millionen Zuschauer.

1990 gründet sie den Opera Book Club. Er ist ein Indikator für die Bestseller-Listen der USA. Laut dem Wirtschaftsblatt "Forbes" ist Winfrey der weltweit mächtigste Promi. Mit 1,2 Milliarden US-Dollar auf dem Konto ist sie die erste schwarze Frau, die Milliardärin wurde.

Roman Abramowitsch

...verdient den Namen: "Milliardär aus dem Nichts". Ein Waisenkind, ein Schulabbrecher aus der westsibirischen Provinz, steigt in den 90er Jahren zu einem mächtigen Öltycoon auf.

Mit 21 Jahren gründet er sein erstes eigenes Unternehmen. "Ujut"- zu deutsch "Gemütlichkeit". Er stellt Gummienten und Fußbälle her. Sein Einstieg ins Ölgeschäft beginnt in den frühen 90er Jahren. Das Startkapital: 5.000 Tonnen Heizöl, die er sich angeblich mit Hilfe gefälschter Dokumente angeeignet haben soll. Schnell baut Abramowitsch ein weitverzweigtes Firmenimperium auf.

Am 1. Juli 2003 kaufte er für 210 Millionen Euro den englischen Fußballclub FC Chelsea. Der Öltycoon hat 2007, nach Angaben des Wirtschaftsmagazins "Forbes", ein geschätztes Vermögen von 18,7 Milliarden US-Dollar und ist damit der reichste Mensch Russlands und auf Platz 16 der reichsten Personen überhaupt.

Lakshmi N. Mittal

Der indische Stahlmagnat ist nach Angaben des "Forbes-Magazine" der drittreichste Mann der Welt. Sein Privatvermögen wird auf rund 25 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit der Sanierung maroder, staatlicher Stahlwerke in Osteuropa legte er den Grundstein für seine Karriere - und für den heute größten Stahlkonzern der Welt.

Lakshmi Mittals Familie gehörte der kaufmännischen Kaste an. Sein Vater leitete einen kleinen Stahlkocher in Kalkutta. Nach dem Studium arbeitete Lakshmi zunächst im Familienbetrieb. Mit seiner Idee, Stahlwerke aufzukaufen und zu sanieren wird Mittal schon bald zum Stahlbaron. Sein Imperium erstreckt sich über die ganze Welt.

Lakshmi hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Frau in Kensington Palace Gardens in London. Den Stadtpalast mit unzähligen Zimmern und einer Tiefgarage für mehr als zwanzig Autos kaufte er Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ab. Mittal soll für die Immobilie rund 57 Millionen Pfund (85,5 Millionen Euro) bezahlt haben. Nach einer im "Evening Standard" veröffentlichten Schätzung der Makler von "Savills" könnte Lakshmi bei einem jetzigen Verkauf 92 Millionen Pfund verlangen, 35 Millionen Pfund mehr, als er selbst investiert hat.

Die Hochzeit seiner Tochter Vanisha mit einem Londoner Finanzmagnaten kostete angeblich 65 Millionen Dollar.