Allen ist Mitbegründer von Microsoft. Viel hat er allerdings nicht mehr mit dem Unternehmen zu tun, nachdem er Anteile im Wert von über 8 Mrd. Dollar verkaufte und aus dem Board zurück trat. Sein Vermögen wird mit 21 Mrd. Dollar beziffert. Zudem hält er an Microsoft noch Anteile im Wert von rund 5 Mrd. Dollar. Er investiert in vielversprechende Technologien und besitzt zahlreiche Unternehmen, wie das viertgrößte Kabelunternehmen der USA, Charter Communications, und seine Vulcan Ventures Inc.. Darüber hinaus gehören im das Basketball-Team der Portland Trailblazers und die Football-Mannschaft der Seattle Seahawks.

Allen arbeitete als Programmierer bei Honeywell, als er mit einem Bericht über Mikrocomputer konfrontiert wurde. Er überzeugte seinen Freund Bill Gates die Software dafür zu schreiben und Microsoft zu gründen. Allen war jahrelang der Kopf der Forschung & Entwicklungsabteilung und war mitverantwortlich für so erfolgreiche Produkte wie MS-DOS®, Word und Windows®. Anfang der Achtziger Jahre erkrankte er an der Hodgkinson-Krankheit und zog sich aus dem aktiven Geschäft zurück, blieb aber bis zuletzt Vorstandsmitglied.

Allen ist ein leidenschaftlicher Musiker und gab 200 Mio. Dollar aus, um in Seattle ein Museum zu Ehren Jimi Hendrix zu bauen. Des Weiteren plant er ein Science-Fiction-Museum, in dem Exponate wie der originale Kommandantenstuhl aus der Fernsehserie "Star Trek" zu sehen sein werden. Seine private Sammlung umfasst unter anderem auch zahlreiche Militärflugzeuge vergangener Zeiten, so zum Beispiel eine britische "Spitfire" und die japanische "Zero" aus dem Zweiten Weltkrieg.

Laut der Forbes-Rangliste der reichsten Menschen des Jahres 2004 belegt Paul Allen den 5. Platz.

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