Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat im ersten Halbjahr von einer stärkeren Dynamik in den USA und in China profitiert.

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Auch das Geschäft mit Säuglingsnahrung nahm Fahrt auf. So stieg der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 2,3 Prozent auf 43,9 Milliarden Schweizer Franken (38 Mrd Euro), wie der Hersteller von Kitkat-Schokoriegeln, Maggi-Suppe und Nescafé am Donnerstag in Vevey mitteilte.

Aus eigener Kraft wuchs der Konzern um 2,8 Prozent, was mehr war, als Analysten erwartet hatten. Für das Gesamtjahr präzisierte der Konzern seine Umsatzprognose und erwartet nun ein Wachstum von 3 Prozent. Die Spanne betrug zuvor 2 bis 4 Prozent.

Der Gewinn verbesserte sich im ersten Halbjahr um 19 Prozent auf 5,8 Milliarden Franken. Dies lag unter anderem an Unternehmensverkäufen.

Nestlé bekommt derzeit Druck vom aktivistischen Investor Dan Loeb. Dieser hatte sich bei dem Konzern eingekauft und dringt auf mehr Tempo beim Konzernumbau.

Konkret fordert er die Trennung von 15 Prozent des Umsatzes. Die Mittel daraus sollen für Zukäufe und weitere Aktienrückkäufe verwendet werden.  © dpa

Das Unternehmen "Nestlé" hat bei der Rolo-Schokolade die Füllmenge reduziert. In den 4er-Multipacks steckt jetzt weniger drin, der Preis ist allerdings derselbe. Wegen der versteckten Preiserhöhung wurde die Rolo-Schokolade von der Verbraucherzentrale Hamburg (VZHH) zur Mogelpackung des Monats gekürt.