München (kle) - Er ist seit Jahrzehnten erfolgreicher Geschäftsmann, milliardenschwer und vielleicht gerade deshalb nicht jedermanns Freund.

Das musste Bernie Ecclestone unlängst auch körperlich erfahren, als er vor rund zwei Wochen in London brutal überfallen wurde. Doch der Unternehmer ist hart genug, um selbst aus diesem einschneidenden Erlebnis Kapital zu schlagen.

Bei dem Überfall hatten die Räuber unter anderem Schmuck und die Uhr Ecclestones gestohlen. Das Gesicht des 80-Jährigen war nach dem Vorfall übel zugerichtet. Am rechten Auge prangte ein kapitaler Bluterguss. Die Gewalteinwirkung muss enorm gewesen sein.

Dennoch nutzte Ecclestone seine erschreckende Optik sofort zu seinem Vorteil aus. Mit einem Bild seines ramponierten Gesichts wirbt er nun für die Uhrenfirma Hublot. Der werbende Text zum Bild lässt den schwarzen Humor des Briten erahnen: "Sehen Sie, was Menschen alles für eine Hublot tun."