Nach einem Bericht des "Spiegel" plant die Deutsche Telekom, weitere 35.000 Mitarbeiter zu entlassen.

Das Nachrichten-Magazin will auf diese Zahl durch interne Berechnungen gekommen sein. Telekom-Chef René Obermann wollte das Rechenergebnis nicht bestätigten.

Dennoch gab der Konzernlenker zu, dass es weiteren Anpassungs- und Restrukturierungsbedarf gebe. Es sei angedacht, einzelne Bereiche des Konzern auszugliedern und finanzstarke Partner für sie zu finden. Könnte die Deutsche Telekom keine Teilbereiche verkaufen, sei die Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, so Obermann.

Um Kosten zu sparen hatte das Unternehmen erst zum 1. Juli die Callcenter und damit 50.000 Arbeitsplätze in eigenständige Dienstleister-Gesellschaften ausgegliedert. Anfang Oktober sickerte aus dem Unternehmen die Information, dass die Tochter T-Systems 1600 Mitarbeiter der Desktop-Services und des Rechenzentrums ins Ausland verlagern wollte.