(ma) H&M ist billig? H&M ist teuer! Der schwedische Textildiscounter ist die teuerste Marke Europas.

In einer jährlichen Studie analysiert eine Strategieberatungsfirma jedes Jahr den Markenwert der teuersten Unternehmen.

Wie schon im vergangenen Jahr rangiert nach H&M, das auf gut elf Milliarden Euro taxiert wurde, die französische Supermarktkette Carrefour. Deren Marktwert: 9,5 Milliarden Euro.

An Platz drei stehen jedoch schon wieder die Schweden: Das Möbelhaus Ikea wird auf gut sieben Milliarden Euro geschätzt.

Auch Deutschland ist mit immerhin einer Marke unter den Top Ten vertreten, da es Aldi mit rund drei Milliarden Euro Markenwert auf Platz sieben des Rankings schafft.

Auf der Liste der 25 teuersten Marken schneidet Deutschland sogar sehr gut ab: Hier sind noch Lidl (1,146 Mia. Euro), Media Markt (1,025 Mia. Euro), Edeka (880 Mio. Euro), Kaufland (373 Mio. Euro), Rewe (290 Mio. Euro) und Obi (286 Mio. Euro) dabei.

Unter Europas teuersten Einzelhändlern sind die Deutschen mit sieben Unternehmen neben Großbritannien Spitzenreiter, Spanien und Frankreich aber nur mit jeweils vier Einzelhändlern dabei.

Interbrand bezieht in die Analyse nicht nur feste Größen wie den Umsatz der Unternehmen ein, sondern beurteilt auch, wie die Stärke der Marke sich in Zukunft entwickeln könnte.

So werden in dem Bericht auch die Strategien der Unternehmen dargestellt.

Während H&M in Zukunft verstärkt Home Accessoires anbieten will, baut Ikea in Großbritannien auf Online-Shopping.

Das teuerste Unternehmen der Welt ist laut Interbrand übrigens Walmart: Der Markenwert des Unternehmens wird auf 129 Milliarden US-Dollar beziffert.