Beim "Weihnachts-Special" von "Wer wird Millionär?" tritt die Berlinerin Angela Jehring im Engelskostüm an. Nach holprigen Beginn erlebt sie einen wahren Höhenflug, der allerdings ein jähes Ende nimmt. Zuvor wird sie auch noch vom Weihnachtsmann im Stich gelassen.

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Weihnachten das Fest der Liebe, eine Zeit voller Wunder und Menschlichkeit. Wenn am Tannenbaum die Kerzen brennen, scheint fast alles möglich.

Und so erlebte am Montagabend bei "Wer wird Millionär?" ein Weihnachtsengel einen fast schon unglaublichen Höhenflug. Doch der Engel wollte zu viel und landete brutal auf dem Boden der Realität.

Doch eins nach dem anderen.. Günther Jauch hatte zum "Weihnachts-Special" seiner beliebten Quiz-Show geladen, als Kandidaten standen nur Gäste zur Auswahl, die an Heiligabend arbeiten müssen.

In den Rate-Sessel schaffte es Angela Jehring, Leiterin einer Engel-Agentur aus Berlin, die Mietchristkinder zu Familien nach Hause schickt. Im blütenweißen Engelsdress mit riesigen Schwingen nahm Jehring gegenüber von Jauch Platz, die ersten Runden verliefen aber alles andere als himmlisch.

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"WWM-Weihnachts-Special": Weihnachtsmann lässt Engel im Stich

Schon bei der 300-Euro-Frage verzockte Jering den Publikumsjoker, kurios wurde es dann bei der 2.000-Euro-Frage. Denn hier kam eine Besonderheit des "Weihnachts-Specials" zum Tragen.

Ein Weihnachtsmann, der den größten Teil der Show völlig bewegungslos in einem Thron vor sich hindämmerte, erhob sich, und ließ die Kandidatin ein Geschenk aus seinem Sack ziehen.

Dieses Präsent erlaubte es ihr, gleich zwei Telefonjoker hintereinander anzurufen, um das Ergebnis zusätzlich abzusichern. Hier die Frage:

Welche unmittelbare Folge hatte im November der niedrige Rheinpegel im Westen Deutschlands?

  • A: Apotheken ohne Tabletten
  • B: Metzgereien ohne Wurst
  • C: Tankstellen ohne Benzin
  • D: Gaststätten ohne Bier

Zunächst rief Jehring ihren Freund an, der sich in letzter Sekunde auf die "Benzin-Geschichte" festlegte. Dann einen Kollegen, der in ihrer Agentur den Weihnachtsmann spielt.

Doch dieser ließ die Zeit runter ticken, ohne zu antworten. Der zweite Weihnachtsmann an diesem Abend hatte den Engel im Stich gelassen. Jehring legte sich nach einigem Hin und Her und dem vielleicht überflüssigsten Telefonat in der "Wer wird Millionär?"-Geschichte trotzdem auf die richtige Lösung "C" fest.

Der Engel wird übermütig

"Bis der Engel mit seinen Überlegungen fertig ist, ist der Rhein-Pegel wieder auf Normalhöhe", sagte der zwischenzeitlich schon leicht genervt wirkende Jauch.

Doch dann bekam der Weihnachtsengel ganz plötzlich einen Lauf und beantwortete Frage um Frage. Den 50:50-Joker verzockte sie erst bei der 32.000-Euro-Frage, als ein Animationsfilm gesucht wurde, der im Herbst nach 14 Jahren eine Fortsetzung bekommen hatte.

Nach Einsatz des Jokers blieben "Shrek" und "Die Unglaublichen" übrig. Jehring entschied sich für "Die Unglaublichen", obwohl sich nach eigener Aussage seit Jahren nicht im Kino war. Aber die Lösung war richtig, . Bei der 64.000-Euro-Frage zockte die Berlinerin dann ohne Joker eiskalt.

Die Sache mit dem Intelligenz-Test...

Selbige lautetet: Mit 2.158 wurde Ende 2018 die weltweite Anzahl der Personen angegeben, die...?

  • A: als Dollar-Milliardäre gelten
  • B: einen IQ von 150+ haben
  • C: als Heilige verehrt werden
  • D: über 100 Jahre alt sind

"Einen IQ von 150 würde ich ausschließen, weil ich nicht weiß, wie das gemessen werden soll", sagte Jehring. "Vielleicht mit einem IQ-Test?", entgegnete Jauch.

Doch der Weihnachtsengel ließ sich nicht verunsichern und legte sich intuitiv auf die richtige Lösung "A" fest. 64.000 Euro! Jehring schien jetzt vollends im Höhenflug. Weiter ging es mit der 125.000-Euro-Frage:

Wer oder was ist Eswatini?

  • A: Jünger Jesu
  • B: Nachbarplanet des Jupiter
  • C: Staat in Afrika
  • D: Kim Kardashians Schwester

Eine schwere Frage, der Gewinnstufe angemessen. "Mir gefällt irgendwie der Nachbarplanet vom Jupiter", erklärte Jehring und entschied sich für die Lösung, die am ehesten mit Schulwissen auszuschließen gewesen wäre.

Und so stürzte der Engel auf 16.000 Euro ab, das Weihnachtswunder blieb aus. Und das alles nur, weil König Mswati III. im Frühjahr Swasiland in Eswatini umbenannt hatte.

Dass er damit einem Berliner Weihnachtsengel die Feiertagsstimmung verderben könnte, hatte der afrikanische Monarch sicherlich nicht bedacht.

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