"Wer wird Millionär?": Die bittersten Blackouts

Kommentare15

Vor fünf Jahren hatte Waldemar Hartmann als Telefonjoker beim Prominenten-Spezial von "Wer wird Millionär?" bei einer Fußballfrage einen legendären Aussetzer. Jetzt sollte er erneut bei einer Sportfrage helfen - und hatte wieder einen Blackout. Damit ist er allerdings nicht alleine - das sind die schlimmsten Patzer bei WWM. © teleschau - der mediendienst GmbH

Roh, Tiefgekühlt, Gekocht oder Frittiert? Sportlehrerin Barbara Kleppe setzte schon bei der dritten Frage ihren Publikumsjoker ein, die da lautete: "Wie heißt der Präsident von Südkorea?". Eine große Mehrheit entschied sich für die richtige Antwort "Roh", aber auch die übrigen Optionen erhielten 9 Prozent. Auf dem heißen Stuhl saß Barbara Kleppe jedoch nicht allzu lange - sie ging mit 500 Euro nach Hause.
Serdar Bulat wollte vom Millionen-Gewinn einen Biergarten eröffnen. Doch er scheiterte bereits am Salat. Denn die 200-Euro-Frage war diese: "Bestellt man im Restaurant einen 'Nicoise' so heißt es womöglich wenig später?" A: Den Braten hab ich gerochen, B: Da haben wir den Salat, C: Das ist doch kalter Kaffee, oder D: Jetzt geht's um die Wurst. Er loggte A ein und war sichtlich schockiert, dass am Ende doch B richtig war.
Im Juni 2015 wurde zum ersten Mal in der Geschichte von "Wer wird Millionär?" die erste Frage (50 Euro) falsch beantwortet: Tanja Fuß scheiterte an dieser Aufgabe: "Seit jeher haben die meisten ...?" A: Dober Männer, B: Cocker Spaniels, C: Schäfer Hunde, D: Riesen Schnauzer. Sie antwortete dummerweise mit D anstelle von C - und musste nach rekordverdächtigen 45 Sekunden den Stuhl räumen.
So souverän sie sich bis zur 16.000-Euro-Frage quizzte, so gnadenlos verzockte sich Verena Eifler letztlich: "Worauf deutet das "V" bei einem "V-Motor" hin?" A: Bauform, B: Heckantrieb, C: Kraftstoffart, D: Zylinder-Anzahl. Sie war sich sicher, dass D richtig ist, denn: "Ich habe als Kind immer dieses Auto-Quartett gespielt und da war die Zylinder-Anzahl. Da gab es V8, und 8 stand für die Zylinderanzahl." Richtig war allerdings A. Mit vier unbenutzten Jokern und 500 Euro in der Tasche trat sie den Heimweg an.
Wirtschaftsstudentin Theresa Matthes leistete sich ausgerechnet bei einer 1.000-Euro-Ökonomie-Frage einen kapitalen Fehler - und das mit noch vier Jokern! Günther Jauch wollte wissen: "Was soll Europas Krisenstaaten vor der Pleite bewahren?" A: Millionen-Knopf, B: Milliarden-Schalter, C: Billionen-Hebel, D: Trilliarden-Taste. C wäre die richtige Antwort gewesen, doch sie entschied sich für den Milliarden-Schalter und ging mit 500 Euro nach Hause.
Die Antwort, die Thomas Jäger auf die 500-Euro-Frage "Was trägt man an den Füßen?" gab, war köstlich, aber leider falsch. Aus den Optionen A: Tortillas, B: Jalapeños, C: Espadrilles, D: Enchiladas wählte er letztere - und ging mit null Euro nach Hause. C wäre richtig gewesen.
Es gab wohl schon einfachere 300-Euro-Fragen als diese: "Wenn scherzhaft von Nuckelpinnen die Rede ist, dann geht es um ...?" A: Bierflaschen, B: Autos, C: Zigarren, D: Brustwarzen. Heiner Keilholz vertraute auf sein Bauchgefühl und entschied sich für Antwort A - und schied mit 0 Euro aus. Richtig wäre B gewesen. Es handelt sich um einen Begriff für schwach motorisierte Gefährte.
Beistand brauchte Monika Jaab bei dieser Frage 3: "Welche bedeutungslose Silbe gilt als Manifestation der spirituellen Kraft des Absoluten?" A: Hä, B: Boah, C: Ach, D: Om. Das Publikum führte sie auf den goldenen Pfad D(er) Erleuchtung - und am Ende auch zum Schotter: 64.000 Euro nahm die Verwaltungsangestellte mit nach Hause.
Christopher Kummer stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Musste er wirklich mit null Euro und noch vier Jokern den Heimweg antreten? Der TU-Doktorand entschied sich bei seiner fünften Frage "Eine Erkrankung der Atemwege heißt ...?" A: Andershoesch, B: Aliasmannesmann, C: Irgendwiethyssen, D: Pseudokrupp für die falsche Antwort - und wählte anstelle der richtigen Lösung D die Option A.
Florian Stork hatte eine überraschende Antwort auf seine vierte Frage: "Wer nuschelte in seinen Filmen so stark, dass er kaum zu verstehen war?" A: Hans Moser, B: Gustav Zeter, C: Norbert Nörgel, D: Paul Motzki. Der Jurastudent wählte D, weil er den österreichischen Volksschauspieler Hans Moser nicht kannte - und ging mit 0 Euro nach Hause.
Sascha Pendo musste beim geflügelten Wort "Warum ist die ...?" A: Blondine dumm, B: Forelle stumm, C: Banane krumm, D: Show schon rum das Publikum um Hilfe bitten. Die Zuschauer rieten ihm zu C - nur um dann mit ansehen zu müssen, wie er an der achten Frage scheiterte und auf 500 Euro zurückfiel.
In dieser Frage steckte Musik - und Ute Braunecker hatte ihre sehr eigene Lösung parat: "Nikolai Rimski-Korsakow komponierte den berühmten ...?" A: Gänsemarsch, B: Schweinsgalopp, C: Hummelflug, D: Ententanz. Die Bankkauffrau war felsenfest von der Option D überzeugt - und lag tierisch daneben. Richtig wäre natürlich C gewesen.
Es ist eine unglaubliche Geschichte: Marlene Grabherr geriet 2001 bei der vierten Frage ins Straucheln: "Durch welches Verfahren schickte man im alten Athen seine Mitbürger in die Verbannung?" A: Götterspeise, B: Henkersmahlzeit, C: Scherbengericht, D: Grillteller. Das Publikum half mit der richtigen Antwort C weiter - und staunte im Anschluss: Die Hausfrau zockte sich bis zur Million!
Neue Themen
Top Themen