Günther Jauch durfte bei der "Wer wird Millionär?" Episode am Montag mal wieder sein musikalisches Talent beweisen. Dazu ging der Moderator unter die Blechbläser.

Nach dem Günther Jauch vergangene Woche bereits sein Gesangstalent zur Schau stellte und dabei gleich noch eine Antwort verriet, durfte er auch diese Woche wieder sein Können im Bereich Musik beweisen. Dieses Mal allerdings eher unfreiwillig. Aber immer der Reihe nach.

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"Horn to be Wild"

Als erster Kandidat durfte sich Markus Schwedes aus Lohmar den Fragen des RTL-Moderators stellen. Der 64-Jährige zeigte sich selbstischer, ansonsten aber so trocken wie ein Stück Schiffszwieback. Entsprechend ereignislos blieb der Auftritt von Schwedes, der in seiner Freizeit Tenor-Horn spielt. Zumindest bis nach der 32.000 Euro Frage.

Bereits vor dieser hatte Moderator Jauch den OP-Pfleger aufgefordert, später in der Sendung eine kleine Kostprobe seines Könnens zu geben. Aber, "vor 32.000 blasen wir nicht" , so Jauch. Als der Kandidat darauf ein "Wenn Sie es sagen" erwidert, kontert Jauch dezent zweideutig: "Sie würden auch für 16.000 blasen oder?".

Doch von solchen Spitzzüngigkeiten ließ sich der Virtuose am Horn aus Lohmar nicht beirren. Dieser setzte vielmehr zum Gegenschlag an. So stellte er die Bedingung, dass Jauch ebenfalls ins Horn stoßen müsse. Kaum war die 32.000 Euro Frage korrekt beantwortet, wurde dem Kandidaten auch schon sein Instrument gebracht, auf dem er "Strangers in the Night" von Sinatra zum Besten gab.

Im Anschluss an diese Darbietung musste jetzt der Moderator ran. Der schaffte es sogar dem Horn einige Töne zu entlocken. Die hatten aber mehr Ähnlichkeit mit einem wilden, brünstigen Walross, als mit einem "Blechblas-Beethoven".

Nie wieder Ravioli

Nach insgesamt 64.000 Euro war für Markus Schwedes Schluss. Passend zu seiner recht trockenen Art verabschiedete er sich mit den Worten: "Es hat mich gefreut, war ein schöner Abend".

Kandidat Nummer zwei schien dann das komplette Gegenteil von Schwedes zu sein. So fiel Philip Ring nach der Auswahlfrage Moderator vor Freude erst mal um den Hals.

Da sich der Student aktuell mit einer kaputten Mikrowelle und kalten Dosenravioli auf dem Speiseplan konfrontiert sieht, scheinen die 2.000 Euro, welche er bis zum Schlusspfiff erspielte, ein erster Schritt der kulinarischen Besserung.

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(thp)