Am vergangenen Montag bekamen Kandidaten bei "Wer wird Millionär?" eine zweite Chance, deren erster Auftritt in der Quiz-Show weniger glorreich endete. Im zweiten Teil des "Pechvögel Specials" bekommen jetzt Menschen die Möglichkeit auf den Millionengewinn, die in ihrem Leben allgemein nicht viel Glück hatten.

Jede Pechsträhne muss irgendwann ein Ende finden. Am Freitagabend war das bei drei vom Schicksal gebeutelten WWM-Kandidaten der Fall.

Andrej Garn etwa verpasste 1993 einen Lotto-Jackpot von 3,6 Millionen D-Mark, weil er anstatt mit seinen Arbeitskollegen Lotto zu spielen lieber in seine Stammkneipe ging. Zuvor hatte er den Lottoschein jedoch noch selbst für seine Kumpanen abgegeben. Bei Günther Jauch war der Gewinn zwar nicht ganz so hoch, aber die erspielten 32.000 Euro sind schließlich besser als gar nichts.

Noch schlimmer erging es Anke Christensen. Die Kiosk-Besitzerin musste ihr Geschäft aufgeben, weil sie nach 20 Einbrüchen finanziell ruiniert war. Mit ihrem Gewinn von ebenfalls 32.000 Euro möchte sie es jetzt noch einmal versuchen und ihren Traum vom Kiosk an einem Badesee im Schleswig-Holsteinischen Niebüll doch noch realisieren.

Eher von der Sorte "blöd gelaufen" ist hingegen das, was Firat Demirhan passiert ist: Der Justizvollzugsbeamte wurde von seiner schwangeren Ehefrau genötigt, seinen heißgeliebten Opel Tigra zu verkaufen um ein größeres Fahrzeug für die junge Familie anschaffen zu können. Doch der Höchstbieter auf seine Ebay-Anzeige tauchte nie auf. Mit den bei WWM erspielten 32.000 Euro ist jetzt aber zumindest ein großer Schritt in Richtung des erwünschten Kombi gemacht. (lug)

Von der Couch aus sieht es immer ganz einfach aus - doch im TV-Studio lässt die Nervosität die Kandidaten schon an vermeintlich einfachen Fragen scheitern.