Bei "Wer wird Millionär" durften sich dieses Mal zwei Kandidatinnen versuchen. Während die erste ohne Punkt und Komma quasselte und fast an einer Grammatikfrage scheiterte, diskutierte die zweite mit Günther Jauch über schwule Vögel.

Mehr Infos zu "Wer wird Millionär?"

Sarah Bodewig durfte als Erste auf dem Kandidatenstuhl bei "Wer wird Millionär?" Platz nehmen. Auf dem wirkte die junge Studentin nervöser als ein Hummer vor einem heißen Bad. Bemerkbar machte sich das durch Geplapper in der Frequenz von Sturmgewehrsalven.

Dazu gesellte sich hysterisches Lachen, welches die Kandidatin quasi zur Interpunktion benutzte. Dennoch lief es zunächst relativ reibungslos bei der jungen Dame.

"Wer wird Millionär?": Sogar Günther Jauch war genervt

Bei der 4.000-Euro-Frage stellte die Anglistik-, Romanistik- und Literaturwissenschaftsstudentin allerdings sehr "bescheidene" Grammatikkenntnisse zur Schau.

Gefragt wurde, bei welchem der vier Wörter "genügsam", "anspruchslos", "bescheiden" oder "spartanisch", es sich auch um ein Verb handelt.

Weil sie nicht weiter wusste, ging die Studentin die vier Wörter immer und immer wieder durch. Nur um jedes Mal erneut festzustellen, dass sie keine Ahnung hat.

Bescheidene Sprachkenntnisse von WWM-Kandidatin

Sogar Moderator Günther Jauch wirkte genervt. Mit "beim Zusatzjoker bleiben acht Leute sitzen" drängte er die Kandidatin dazu, sich endlich Hilfe aus dem Publikum zu holen.

Doch selbst mit der äußerst schlüssigen Erklärung eines Jokers verstand das nebenberufliche Hand- und Haarmodel die richtige Antwort "bescheiden" nicht.

Vielleicht hätte sie das Wort - wie sie es früher auf der Waldorfschule mit ihrem Namen machen musste - tanzen müssen, um es zu verstehen. Jedenfalls entschied sie sich später für "bescheiden" - und lag damit richtig.

Letztendlich ging Sarah mit 16.000 Euro nach Hause. Sie stieg bei einer Frage aus, in der sie erraten musste, dass die Frau von Grünen-Chef Cem Özedemir mit Nachnamen Castro heißt.

WWM-Kandidatin diskutiert über schwule Spechte

Auf Kandidatin Sarah folgte Anke Wiegand. Sie diskutierte mit Jauch anlässlich einer Frage fast länger über schwule Spechte, als sie benötigte, um sie zu beantworten.

Bald darf Anke dieses Gespräch mit dem Moderatoren weiter vertiefen. Denn nächste Woche sitzt sie wieder auf dem Ratestuhl. (thp)