Kandidat eins spielt nach der Maxime "soweit die Joker tragen" und Nummer zwei blamiert sich bei Fragen, deren Antwort er eigentlich hätte wissen müssen. Doch am Ende erspielt sich der Azubi 16.000 Euro - und will sich damit das Logo einer Biermarke tätowieren lassen.

Bis zur 2.000-Euro-Frage hatte es Dominik Rutha in der letzten Ausgabe relativ problemlos geschafft. Am Montagabend, konnte der junge Mann aber keine Frage ohne Hilfestellung bewältigen.

Also benutzte er ganz einfach bei jeder Frage jeweils einen seiner Joker und entschied, als diese aufgebraucht waren, mit 8.000 Euro nach Hause zu gehen. Keine gute, aber zumindest eine effiziente Taktik.

Joachim Hermann Luger spielt seit über 30 Jahren den Hans Beimer in der "Lindenstraße". Jetzt feiert Helgas "Ex" Silberhochzeit mit Anna. Seit Hans an Parkinson erkrankt ist, sieht Luger die Rolle als besonders herausfordernd - und manchmal auch belastend.

Zweifel bei der Glaubensfrage

Als nächstes durfte Christoph Harasim am Ratepult Platz nehmen. Bis zur 1.000€ Euro Frage lief es für ihn reibungslos. Die Frage "Was wird laut Bibel beim letzten Abendmahl aufgetischt", sprengte dann allerdings seinen Wissensvorrat.

Moderator Günther Jauch, der während seiner Jugend selbst lange als Ministrant aktiv war, zeigte sich von dieser Wissenslücke leicht schockiert. Besonders da Harasim zugab, ein katholisches Gymnasium besucht, und eine Religionslehrerin als Schwester zu haben. Mithilfe des Publikums konnte der Kandidat die richtige Antwort "Paschalamm" dann aber doch noch ermitteln.

WWM-Gewinn für Bier-Tattoo

Zwar gab sich der 26-Jährige während der Sendung schlagkräftig, ein gutes Langzeitgedächtnis schien er aber nicht sein Eigen zu nennen. Denn obwohl er früher einmal Germanistik und Philosophie studiert hatte, war er bei der Frage "Welches Drama von Jean-Paul-Sartre wird noch oft auf deutschen Theaterbühnen aufgeführt", um eine Antwort verlegen. Diesen Umstand quittierte Jauch mit einem schlichten "Was bleibt denn bei ihnen hängen?". Die Dame aus dem Publikum, welche als Joker fungierte, lieferte aber die korrekte Antwort "Geschlossene Gesellschaft".

Bei 32.000 Euro war dann aber endgültig Schluss. Weil er die Antwort nicht wusste und auch nicht zocken wollte, gab Harasim auf, schockte den Moderator aber noch ein letztes mal. Denn er verkündete, sich von einem Teil seines Gewinns, das Logo der Biermarke "Hansa Pils" tätowieren lassen zu wollen. Jauch staunte nicht schlecht, als Harasim auch noch den Preis pro Dose auswendig kannte. Mit diesem Plan stieß er beim sonst recht gefassten Jauch auf völliges Unverständnis.

Als dritte im Bunde qualifizierte sich Jennifer Fizia für den Kandidatenstuhl. Wenige Minuten später ertönte allerdings bereits der Schlusston.

(thp)