"Wonder Woman" - die besten Bilder aus einer der besten Comic-Verfilmungen

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Intelligent und schlagfertig: "Wonder Woman" ist der perfekte Superheldenfilm.

So schön - und vor allem friedlich - ist es auf Themyscira, der sagenumwobenen Insel der Amazonen. Hier wächst ...
... die kleine Diana (Lilly Aspell) unter den Fittichen ihrer Helikopter-Mama Hippolyta (Connie Nielsen) auf. Die Königin ist gerecht und weise, doch sie klammert sich an alte Zeiten, die es nie wieder geben wird.
Bald findet Diana (ganz wunderbar: Gal Gadot) nicht nur heraus, dass sie im Kampf den anderen Amazonen überlegen ist - sie scheint sogar noch größere Kräfte zu haben.
Als eines Tages der Pilot Steve Trevor (Chris Pine) vor der Insel abstürzt und von Diana gerettet wird, müssen die Amazonen erkennen, dass ihr Paradies nicht länger unentdeckt und damit in Gefahr ist.
Robin Wright ("House of Cards") spielt General Antiope, Schwester der Königin und Dianas Vertraute und Ausbilderin. Wrights Auftritt allein ist Grund genug, den Film im Kino anzuschauen. Versprochen!
Wie viele Comic-Storys ist auch "Wonder Woman" eine klassische Coming-of-Age-Geschichte. Diana begehrt gegen die Mutter auf und entscheidet sich, ihren eigenen Weg zu gehen.
Steve, der hier von Menalippe (Lisa Loven Kongsli) mit dem "Lasso der Wahrheit" bearbeitet wird, wird Dianas Begleiter bei ihrem Versuch, dem "Krieg, der alle Kriege beenden soll" ein Ende zu bereiten.
Einen größeren Kulturschock könnte es bei der Ankunft in London für Diana kaum geben. Dreckig, grau, laut - die Stadt an der Themse ist ein Moloch.
Einziger Lichtblick: Steves Sekretärin Etta (Lucy Davis), die nicht nur ein Herz aus Gold und eine spitze Zunge, sondern noch ganz andere Qualitäten hat.
Im Jahr 1918 trägt die Frau von Welt Korsett - für Diana nur eines der Dinge, deren Existenz ihr unbegreiflich sind. Warum sollte eine Frau freiwillig ihre Bewegungsfreiheit einschränken?
Mit dem richtigen Outfit als Tarnung kann sich Diana schließlich doch unerkannt unter die Menschen mischen.
Frauenpower gibt es aber auch auf der bösen Seite: Elena Anaya spielt Dr. Maru, eine brillante wie fiese Wissenschaftlerin. Doch die grausam entstellte Frau ist - was ja bei Comic-Bösewichtern nicht selten vorkommt - alles andere als ein eindimensionaler Charakter.
In Dianas Augen hat sich der Kriegsgott Ares als General Ludendorff (Danny Huston) verkleidet - ihn will sie töten und dadurch die Welt retten. Ohne spoilern zu wollen: so einfach wird es leider nicht!
Inmitten des Ersten Weltkrieges steht Diana ihre Frau. In ihrer Welt hat sie bisher weder Intrigen noch Schlechtigkeit kennengelernt und glaubt tatsächlich an das Gute im Menschen. Wenn sie nur ...
... Ares besiegen könnte, würden die Menschen befreit sein und die Welt in Frieden leben. Arme Diana - wie wenig du doch von der wahren Natur des Menschen weißt!
Erkennen Sie das Bild? Am Ende von "Batman v Superman" hatte es Bruce Wayne Diana zukommen lassen und ihr so verraten, dass er ihre Identität kennt. Zu sehen sind neben Steve auch Sameer (Said Taghmaoui, l.), Chief (Eugene Brave Rock, 2.v.r.) und Charlie (Ewen Bremner, r.).
Egal, wo sie ihn trifft: Diana spürt, dass Ludendorff durch und durch böse ist. Aber ist er wirklich der Kriegsgott und verantwortlich für alles Übel auf der Welt?
Sir Patrick (David Thewlis) dagegen scheint auf der Seite Dianas und ihrer Freunde zu sein. Er unterstützt sie finanziell und spielt seinen politischen Einfluss aus. Kann er Ares zur Strecke bringen?
Für ihre Kampfszenen trainierte Gal Gadot monatelang jeden Tag sechs Stunden - mit beeindruckenden Ergebnissen.
Eine kleine Romanze mit Steve ist für Diana auch drin. Zum Glück verzichtet Regisseurin Patty Jenkins allerdings auf allzu schwülstige Bilder. Und ein Happy End? Pssst ... das verraten wir natürlich nicht.
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