So etwas gab es in der Geschichte von "The Voice" noch nie: Ausgerechnet die knallharten Cowboys von The BossHoss zeigen Herz und sorgen damit in der Senioren-Ausgabe für eine echte Sensation.

Mehr zu "The Voice" finden Sie hier

Die Blind Auditions von "The Voice Senior" sind so gut wie im Kasten, als Hildegard Gutt als letzte Kandidatin die Bühne betritt.

Die 80-Jährige aus der Lüneburger Heide gibt inbrünstig Helene Fischers "Adieu" zum Besten, wird aber bitter enttäuscht. Keiner der Coaches dreht sich für sie um.

Hildegard Gutt konnte die "The Voice Senior"-Coaches von sich überzeugen - wenn auch reichlich spät.

The BossHoss brechen die Regeln

"Hildegard, wir beißen uns gerade in den Arsch", meint Alec Völkel von The BossHoss zur ältesten Kandidatin der Show. Bandkollege Sascha Vollmer sowie alle weiteren Coaches (Mark Forster, Yvonne Catterfeld und Sasha) scheinen das ganz ähnlich zu sehen.

Keiner möchte die Chansonsängerin, die früher schon im TV sowie auf Kreuzfahrtschiffen als Künstlerin aufgetreten ist, gehen lassen.

"Wir erfinden jetzt eine Wild Card und nehmen dich mit", beschließt Alec Völkel kurzerhand. Solch eine Aktion gab es in der Geschichte von "The Voice" noch nie - weder national noch international.

Doch das scheint den beiden Cowboys Alec Völkel und Sascha Vollmer vollkommen gleichgültig zu sein. "Egal, ob das jetzt geht oder nicht - du bist dabei", erklären sie der fassungslosen und zugleich überglücklichen Hildegard Gutt.

"Ist das nicht irre?", freut diese sich später im Backstage-Bereich. "Team BossHoss hat die Regeln gebrochen und mich weiterkommen lassen." Und jeder findet's toll. (cos)  © spot on news

Bildergalerie starten

"The Voice of Germany": So war das packende Finale

Die achte Staffel von "The Voice of Germany" hat seinen Sieger: Samuel Rösch gewinnt die Castingshow. Im Finale performten die Finalisten nicht nur mit ihren Coaches, sondern auch mit Topstars der Musikszene.