"The Voice Kids": Ergreifender Trost für weinende Lena Meyer-Landrut

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Tag der großen Emotionen bei "The Voice Kids". Vor allem Coach-Comebackerin Lena Meyer-Landrut hatte mit den Tränen zu kämpfen. Was sie so in Wallung brachte, verrät die Galerie.

Zunächst ging es fröhlich los: Kandidatin Kyria (14) ist zwar glücklich mit ihrer Familie, hat's daheim aber nicht immer leicht: "Mein Vater kann Messer schlucken. Ich finde das nicht besonders cool." Relativ cool wirkte sie dafür vor ihrem Auftritt: "Wenn es nicht klappt, ist es trotzdem eine Erfahrung."
Für ihren kranken Onkel sang sie dessen Lieblingslied "Forever Young". Und es klappte doch! "Ich dachte gerade: Wenn sich keiner umdreht, ist es doch nicht so schlimm", berichtete Kyria nach ihrem Auftritt. Doch dann wollten Lena und Mark sie beide in ihrem Team haben! Kyria entschied sich für Lena.
Es folgte der Erste, der an diesem Abend bei Lena für feuchte Augen sorgen würde. Dabei rappte der zehnjährige Xaver mit "Hausaufgaben" von Deine Freunde eigentlich keinen Song, der gleich auf die Tränendrüse drückt. Auch dass sich kein Coach für ihn entschied, war nicht der Anlass für Lenas Emotionen.
Sein glückliches Strahlen über die Anwesenheit seiner Lieblingsband in seiner Lieblingssendung rührte die Sängerin zu Tränen: "Ich hab mich so gefreut: Unglaublich, wie süß der ist!" Zusammen mit Deine Freunde rappte und sang Xaver seinen Song unter großem Jubel gleich noch mal.
Keiner dreht sich um - diese Erfahrung hatte im vergangenen Jahr auch der mittlerweile 14-jährige Nico machen müssen. Der damalige Coach Max Giesinger hatte seine Entscheidung allerdings schnell bereut und ihn mit einer Wild Card direkt in diese Staffel geschickt. Ob's im zweiten Anlauf klappt?
Nico hat viel an seiner Stimme gearbeitet, dazu Gitarre spielen gelernt und begleitete sich nun selbst zu "Can I Be Him" von James Arthur. Der Star selbst schickte Nico eine Videobotschaft - und dann ging es ab: Alle Juroren waren begeistert und wollten Nico im Team haben. Er entschied sich für The BossHoss.
Mit dem oscarprämierten Disney-Song "When You Wish Upon A Star" (aus "Pinocchio", 1940) verzauberte anschließend die zehnjährige Idalia Publikum und Jury. Vielleicht aufgrund ihrer polnischen Wurzeln, die sie mit Mark Forster - bürgerlich Mark Cwiertnia - verbinden, entschied sie sich für ihn.
Ebenfalls erst zehn ist der Schweizer Nevio, der, gemeinsam mit seinen drei Brüdern seiner Mama gerne Streiche spielt. Da er sie trotzdem über alles liebt, widmete er ihr seine Version von Bruno Mars' "Marry You", für die er in letzter Sekunde Lena begeistern konnte. Nevio weinte Freudentränen!
Es blieb international: Mit Erik trat ein 14-jähriger Moskauer ins Rennen, der acht Jahre in Wien gelebt hatte, von seinem Papa in die Welt der Rockmusik eingeführt worden war und nun eine Mission hatte: "Ich will den Menschen diese Geschichte vom alten Rock erzählen." Er sang "Here I Go Again" von Whitesnake.
Er rockte sich dabei die Seele aus dem Leib. The BossHoss und Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß wollten ihn für ihr Team gewinnen. Erik entschied sich für die beiden Männer. Kommentar von Moderator Thore Schölermann: "Ihr passt auch zusammen wie Arsch auf Eimer!"
Was Nevio nur im Privaten veranstaltet, ist für die zehnjährige Sabrin ein kleiner Job: Sie veralbert Leute und feiert damit Erfolge - knapp 118.000 Menschen haben ihren YouTube-Kanal abonniert! Für ein Weiterkommen bei "The Voice Kids" reichte es leider nicht - aber immerhin für ein Erinnerungsfoto mit den Coaches.
Dann folgte ein Auftritt der Extraklasse: Die 15-jährige Mimi und ihre 13-jährige Schwester Josi haben Musik quasi mit der Muttermilch aufgesogen: Ihre Mama ist Opernsängerin, ihr Vater Musikprofessor. Auf der Bühne gaben die beiden ihre außergewöhnliche Version von Radioheads "Creep" zum Besten.
Damit hauten sie alle um. Lena und Stefanie fielen die Kinnladen herunter, Mark staunte: "So was wie euch hab' ich hier noch nie gehört", und BossHoss-Sänger Alec Völkel gestand: "Ich bin ein erwachsener Mann und hatte Gänsehaut am ganzen Körper." Lena konnte ihre Tränen nicht zurückhalten.
"Ich habe selbst keine Geschwister und irgendwie das Gefühl, dass ihr zu mir gehört", gestand sie. Gerührt nahmen die Schwestern Lena in die Arme, und Mimis und Josis Mama war sicher: "Da können sie kaum Nein sagen." Taten sie dann aber doch. Nach kurzer Beratung entschied sich das Duo fürs Duo: The BossHoss bekamen den Zuschlag!
Mit Girlpower ging es weiter: Die zwölf Jahre alte Fußballerin Evin bekam vor ihrem Auftritt Unterstützung von ihrer Familie - und von "Lieblingsmensch"-Sängerin Namika, deren "Je ne parle pas français" sie als Song gewählt hatte. Evins Wunsch: "Dass ich mich nicht versinge und dass ich mindestens einen Coach in den Arm nehmen darf."
Durfte sie! Und viel Lob gab's obendrauf: Bis auf Stefanie Kloß drehten sich alle Coaches um, BossHoss-Sänger Sascha Vollmer fühlte sich gar an "die junge Nelly Furtado" erinnert. Nachdem Evin ihren Song noch einmal mit Namika performen durfte, entschied sie sich schließlich für Team Mark.
Wie Evin liebt auch der zwölfjährige Orlando Fußball - und natürlich Musik. Erst überschüttete er seine Mama mit Lob, dann sang er "Don't Be A Fool" von Shawn Mendes. "Echt nicht leicht" sei dieses Lied, wusste Coach Stefanie, die sich neben The BossHoss umgedreht hatte und für die sich Orlando schließlich entschied.
Zum Abschluss wurde es noch mal hochemotional: Die 14-jährige Remy macht in ihrer Freizeit Straßenmusik und spendet das Geld einem SOS-Kinderdorf: "Mir geht's gut zu Hause, ich brauche das Geld nicht und kann es gerne abgeben." Ihre Interpretation von Damien Rices "The Blower's Daughter" sorgte für große Begeisterung.
Alle Coaches wollten Remy - erst recht, nachdem sie auch noch ein selbst geschriebenes Lied präsentiert hatte. Stefanie brachte ihr prompt ein Ständchen: Zur Melodie von Marks "Kogong" sang sie einen Überredungssong. Mark versuchte sich daraufhin an einer Neuversion von Silbermonds "Irgendwas bleibt". Half nix: Remy ging in Team Stefanie.