Der Jubiläumsfall "Tatort: Die Pfalz von oben" ist eine Art Fortsetzung zum dritten Fall von Kommissarin Lena Odenthal. Wir klären, worum es in dem Fall von 1991 ging und wie es mit der Kommissarin weitergeht.

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Was passiert im dritten Odenthal-"Tatort"?

Im "Tatort: Tod im Häcksler" (1991) ermittelte Lena Odenthal nach einem anonymen Anruf in dem kleinen Dorf Zarten.

Dort ist der rumänische Aussiedler Höreth vor zwei Jahren spurlos verschwunden. Kinder aus dem Dorf haben seine Kleider im Wald gefunden, aber keine Leiche. War es ein Mord?

Das Lebensgefühl in dem ärmlichen Dorf beeindruckt die Kommissarin. Besonders angezogen fühlt sie sich von dem 25-jährigen Dorfpolizisten Stefan Tries, für den sie wiederum ein Stück der großen weiten Welt verkörpert. Bei den anderen Dorfbewohnern stößt sie allerdings auf eine Mauer des Schweigens.

Im aktuellen "Tatort: Die Pfalz von oben" treffen Odenthal und Tries nun wieder aufeinander.

Was hat es mit dem Song am Ende der Folge auf sich?

Im "Tatort: Die Pfalz von oben" wird der Titel "Lay, Lady, Lay" gespielt. Der Country-Song stammt von dem US-amerikanischen Literaturnobelpreisträger Bob Dylan aus dem Jahr 1969.

Dylan beschreibt darin einen Mann, der seine Liebste darum bittet, die Nacht mit ihm zu verbringen und bei ihm zu bleiben, weil es die wahre Liebe ist.

Wie geht es für Lena Odenthal weiter?

30 Jahre Odenthal-"Tatort" und kein Ende in Sicht, denn zwei weitere Sonntagskrimis mit Kommissaren Lena Odenthal sind bereits bekannt: Der "Tatort: Leonessa" spielt in einem Hochhausviertel in Oggersheim-West: Der Mord am Wirt einer Westernkneipe muss aufgeklärt werden.

Der "Tatort: Unter Wölfen" (Arbeitstitel), in dem es die Kommissarin mit einem gut vernetzten Sicherheitsdienst zu tun bekommt, ist ebenfalls abgedreht und befindet sich in der Post-Produktion.

Die Sendetermine sind bislang noch nicht bekannt.

Was Sie noch über Ben Becker wissen sollten

Am vergangenen Wochenende war Meret Becker als Kommissarin im Berliner "Tatort" im Einsatz, nun ist ihr Bruder, der 54-jährige Ben Becker, Episodenhauptdarsteller.

Der in Bremen geborene und in Berlin lebende Schauspieler wurde schon vielfach ausgezeichnet, darunter zweimal mit dem angesehenen Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis und der Goldenen Kamera.

Zentrale Figuren spielte Becker in der Romanverfilmung "Schlafes Bruder" (1995) und dem Biopic "Comedian Harmonists" (1997), beide Filme wurden von Regisseur Joseph Vilsmaier inszeniert.

Für "Der Einstein des Sex" (1999) von Rosa von Praunheim stand Becker mit seiner Mutter Monika Hansen, seiner Schwester Meret Becker und seinem Stiefvater, dem 2013 verstorbenen Schauspieler Otto Sander, vor der Kamera.

Ben Becker, von dem auch die "Bruno"-Kinderbücher stammen, ist selbst Vater einer 19-jährigen Tochter.

(ili)  © spot on news

Nach "Tatort"-Lästerei: Augsburger Puppenkiste lädt Til Schweiger ein

Til Schweigers Kritik am neuen Tatort war ganz schön bissig: Er hatte behauptet, Puppen aus dem Marionettentheater der „Augsburger Puppenkiste“ spielten besser. Die Kritik zielte natürlich auch gegen Schauspieler Ulrich Tukur. Doch während sich Tukur bedeckt hielt, meldete sich jetzt der Leiter der Augsburger Puppenkiste zu Wort.