Der "Tatort" ist bekannt dafür, aktuelle gesellschaftliche Themen aufzugreifen. So auch an diesem Sonntag: Der Dresdner Krimi "Level X" befasst sich mit den Gefahren in sozialen Netzwerken. Doch ausgerechnet dort, genauer gesagt auf Twitter, scheitert der "Tatort" kläglich.

Im "Tatort: Level X" stirbt der Internet-Star Simson live vor laufender Kamera. Ein Mord, gestreamt im Internet – das ist leider keine Fiktion, sondern bittere Realität. Das war es dann aber auch schon mit der Realitätsnähe im Dresdner Krimi, lautet das vorherrschende Urteil auf Twitter.

Dort sind sich die Nutzer schnell einig: Die Drehbuchautoren haben noch viel weniger Ahnung von Social Media, als die völlig ratlosen Kommissarinnen Sieland und Gorniak.





Das zeigt sich alleine daran, dass es in Dresden scheinbar ein sensationelles mobiles Internet gibt …






… oder an der - angeblichen - Umgangsformen im Netz …


... oder der vermeintlichen "Jugendsprache" im analogen Leben.




Generell ist der Dresdner "Tatort" mit zu vielen Klischees gespickt, findet man auf Twitter.






Kurzum: Im Social Web konnte den "Tatort" ums Social Web niemand so richtig ernst nehmen.



Irgendwie scheint sich die Twitter-Gemeinde aber trotz allem gut amüsiert zu haben. So richtig mies fällt das abschließende Urteil nämlich gar nicht aus: Viele bewerteten den "Tatort" am Ende mit der Schulnote 2.

Zusammengestellt von jwo