Der ehemalige "Tatort"-Kommissar Gregor Weber ist seit April als Soldat im Einsatz in Afghanistan. Im Jahr 2011 wurden Weber und sein Ermittler-Kollege Maximilian Brückner vom Saarländischen Rundfunk gefeuert. Nun muss der 44-Jährige wieder Geld verdienen.

Der Schauspieler betont im "Bild"-Interview, seine Entscheidung nach Afghanistan zu gehen, sei keine Gegenreaktion zu seinem "Tatort"-Ende gewesen. "Ich musste ja weiter mein Geld verdienen", begründet Weber seinen Einsatz am Hindukusch.

Gregor Weber leistete früher seinen Wehrdient und begann vor ein paar Jahren bei den Wehrübungen mitzumachen. Nun betreut er als Pressefeldwebel Journalisten im Kriegsgebiet. Die Reaktion seiner Kameraden im Feldlager sei entspannt gewesen, so Weber. Viele hätten ihn auch gar nicht erkannt. Trotzdem musste sich der Ex-TV-Ermittler erst mal vor den neuen Kollegen beweisen und zeigen, wie er mit der echten Waffe umgeht. "Aber ich trage ja Uniform, das mit dem Kommissar verspielt sich sehr schnell."

Der einstige Kommissar ist noch bis Juli in Afghanistan. Dann kehrt er zurück zu seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Bayern. Einen erneuten Einsatz in Afghanistan schließt er jedoch nicht aus. (frei)