"Supertalent": Highlights der letzten Show vor dem Finale

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Bei der 13. und letzten "Supertalent"-Show vor dem Finale am kommenden Samstag zeigten vor allem ganz junge Künstler, wo der Entertainment-Hammer hängt. Für die Überraschung des Abend sorgte eine 25-jährige Wienerin.

Sie war eine der ganz großen Nummern des Abends: Ameli Bilyk (13) aus der Ukraine. Wie sie Jury und Publikum der letzten "Supertalent"-Folge vor dem Finale restlos begeisterte, erfahren Sie in dieser Galerie.
Verliebte Akrobaten-Künstler: Louis-Marc und Camille aus Kanada zeigten bei ihrer zirkusreifen Danceshow, wie "Crazy In Love" sie sind. Zum Beyoncé-Hit ließen die beiden die Funken sprühen, sowohl auf dem Boden als auch in der Luft.
Ihre luftig-akrobatische Dance-Darbietung endete mit einem romantischen Kuss - an den Strapaten hängend, ist doch klar. "Great Show", sagte Bruce fasziniert. "Das war pure Erotik", bescheinigte Sylvie, und für Dieter war sogar ein Hauch von "50 Shades of Grey" mit im Spiel. Dreimal Ja.
Nachdem sein Bruder bei einem Autounfall ums Leben kam und seine beiden anderen Geschwister dem Zirkusleben daraufhin den Rücken kehrten, steht es schlecht um den Familienzirkus von Bernardo. Mit seinem "Supertalent"-Auftritt will der Neunjährige ihn populär machen - und ihn damit vor dem Aus bewahren.
Bernardo jonglierte bravourös, meisterte auch den vierstöckigen Bola-Bola-Balancierakt. Mega-Begeisterung in der Jury. "Das war richtig große Klasse, und das mit neun Jahren!", lobte Juror Dieter Bohlen.
In Thailand erreichte YouTuberin, Schauspielerin und Sängerin Jannine schon Star-Status, hat fast drei Millionen Follower. Hat die 18-Jährige, die hierzulande aufgewachsen ist, das Format zum "Supertalent"? Mit Katy Perrys "Roar" wollte sie es beweisen.
Nur: ihr Auftritt kam gar nicht gut an. "Es war ganz nett, aber man kennt ja das Original, das klingt viel besser", bilanzierte Bohlen. "Dein Rap war nicht so doll, deine Stimme hat keinen Wiedererkennungswert". Dreimal nein, Jannine konnte nicht überzeugen.
Hypnotiseur Salomon brauchte Leute aus dem Publikum, Bohlen suchte ihm sechs "Opfer" aus. Nur vier wirkten nach den Blitz-Hypnosen kurzzeitig wie gelähmt, für Bohlen wirkte das alles ziemlich unglaubwürdig - dreimal Nein.
Die Berliner Crew "House of Melody" präsentierte der Jury einen besonderen Dance-Style: "Voguing". Georgina Philp (links) hatte ihn einst in New York für sich entdeckt und will Voguing nun in Deutschland zu Popularität verhelfen. Die Performance mit ihren Mitstreitern wurde dann ...
... großzügig beklatscht vom Studio-Publikum. Doch auch die Juroren fühlten sich allerbestens unterhalten. "Man sieht euch die lange harte Arbeit an", so Bohlen, "und Talent habt ihr auch!" Ihr einstimmiges Ja hatten sich die Tänzer verdient.
Nicht weniger als Popstar will Mariam (20) aus Georgien werden. Ob das mit "Flashlight" von Jessie J gelingen wird?
Die Chancen stehen dank ihrer außergewöhnlichen Powerstimme gut. Sylvie Meis, sehr begeistert: "Das ist einer meiner Lieblingssongs. Mein Sohn Damian liebt ihn, deswegen habe ich ihn schon oft gehört." Auch Bruce Darnell und Dieter Bohlen sagten: Yes.
Peter (63) erinnert mit seiner Frisur ein wenig an einen abgehalfterten Sonnenstudiobesitzer. Zweimal versuchte er es schon beim "Supertalent", diesmal traute er sich mit seinem Lied "Es wird alles immer besser" auf die Bühne. Dem Titel wurde Peter nicht gerecht: Bohlen hatte schon nach wenigen Sekunden genug, seine Jurykollegen ließen nicht lange mit ihrem Nein warten.
Der Start einer überraschenden Pole-Dance-Nummer! Und zwar stilvoll, mit Niveau. "Pole zu Klassik, das hat es hier noch nicht gegeben", schwärmte Bohlen. Am Jurytisch waren sich alle einig: Das war außergewöhnlich!
Die flotte Neonlight-Show des Berliners Donial - begleitet von satten Elektrobeats - war dazu ein gelungenes Kontrastprogramm. Für sein Bühnenkonzept erntete der ehemalige Artistenschüler Applaus und drei Jas. "Daraus kann man aber noch viel mehr machen", kommentierte Dieter Bohlen. "Das sind nur deine Anfänge!"
Zu ihrem 44. Geburtstag spielte Katrin auf der Geige nicht etwa "Happy Birthday", sondern "Bohemian Rhapsody" von Queen. Nach und nach kamen weitere Musiker mit Geige, Cello, E-Gitarre und Schlagzeug hinzu. "Toll inszeniert", war Sylvie begeistert, doch Dieter fand ein Haar in der Suppe: "Ich fand nicht, dass du toll Geige gespielt hast", monierte Dieter. Aber Bruce fand's auch toll - zweimal Ja.
Hauptberuflich ist Tobias (33) aus Hünfeld Staubsaugerverkäufer, nebenberuflich Zauberer. Doch seine Show hätte laut Bruce Darnell besser zu einem Kindergeburtstag gepasst. Nach zweimal Nein rang sich Dieter noch ein Ja ab: "Ich dachte, das wird viel schlechter."
Da schau her, noch ein Liebespaar! Silvia und Andrea aus Italien tanzten sich die Liebe aus der Seele, zu heißen Latino-Rhythmen. "Da war Liebe auf der Bühne, das war sexy", konstatierte Sylvie Meis. Und, na klar, Dieter Bohlen fand diesen Auftritt natürlich "meeega".
Den ganz großen Auftritt legte an diesem Samstagabend jedoch eine junge Solokünstlerin hin. Was Ameli (13) aus der Ukraine auf dem Drahtseil zeigte, war sensationell. Schwerelos balancierte sie und jonglierte dazu noch mit drei Hula- Hoop-Reifen gleichzeitig!
Standing Ovations erhielt sie dafür nicht nur von den Studiogästen: "Du bist ein Wunder. Das ist ja Wahnsinn", schwärmte Bohlen - und belohnte das Wunderkind mit der direkten Finalteilnahme, obwohl die sechs Final-Sterne längst vergeben waren! Wer sich den "Supertalent"-Titel und 100.000 Euro Siegprämie schnappt, erfahren wir am kommenden Samstag, beim großen Finale.