"Das Supertalent": Die außergewöhnlichsten Auftritte der vergangenen Staffeln

Ob Turner im Rentenalter, tierische Akrobatik oder außergewöhnliche Schluckkunst: In "Das Supertalent" sind den Kandidaten keinerlei Grenzen gesetzt. Dieses Jahr geht die erfolgreiche RTL-Show in ihre 14. Staffel. Diese Teilnehmer sorgten in den vergangenen Jahren für Staunen. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Dieses Herrenduo sorgte 2008 für große Augen: Der 62-jährige Rüdiger (li.) und der 73-jährige Hans glänzten damals mit außergewöhnlicher Körperspannung am Barren. Gemeinsam bewiesen die Turner, dass das Alter nicht jeder Sportart einen Strich durch die Rechnung machen muss.
Weniger elegant, aber dennoch unterhaltsam war der Auftritt von Mr. Methane im Jahr 2009. Der britische Kunstfurzer kam mit seinen eigens produzierten Gasen und einer kleinen Nadel bis ins Halbfinale. Konkurrenz erhielt er damals von …
… der kleinen Ashley Zimmermann. Die damals Neunjährige begeisterte das Publikum und die Jury mit ihrer einzigartigen Stimme. Im Halbfinale performte sie den Klassiker "Ein Mond ist aufgegangen" – für das Finale reichte es jedoch nicht.
Die 13-jährige Fabienne sorgte ebenfalls für Gänsehaut - und für die eine oder andere Träne bei den Zuschauern. Die Schülerin leidet unter einer starken Sehbehinderung, was sie aber nicht davon abhielt, 2009 ihre Gesangskünste vor großem Publikum zum Besten zu geben. Gewonnen hat sie "Das Supertalent" damals nicht. Anschließend versuchte sie ihr Glück bei der Castingshow "X-Factor".
Sie verbreitete 2009 eine märchenhafte Stimmung im Saal: Die rumänische Panflötistin Petruta Küpper schaffte es damals bis in die Top Drei. Auf "Das Supertalent" folgten zwei Alben und eine Echo-Nominierung in der Kategorie "Newcomer des Jahres (national)".
Für tierisch gute Unterhaltung sorgte 2009 wortwörtlich der Dresseur Yvo Antoni mit seiner Jack-Russell-Hündin Prima Donna. Das eingespielte Duo kam beim TV-Publikum so gut an, dass es am Ende den Titel "Supertalent 2009" einheimste.
Ihr Auftritt bleibt unvergessen: Die US-Amerikanerin Robin Valencia flog 2010 als lebende Kanonenkugel über die Bühne. Völlig unversehrt schaffte sie es mit zwei Ja-Stimmen in die nächste Runde.
Egal, ob Glühlampen, Billardkugeln oder Feuerzeuge – vor Schluckmeister Stevie Starr ist nichts sicher. Chefjuror Dieter Bohlen war 2010 von Anfang an begeistert von dem schottischen Illusionisten. 2018 kehrte Starr in die Castingshow zurück und sicherte sich den Titel.
Wie heißt es so schön? Klein aber fein! Das traf auf den sechsjährigen Ricky Kam definitiv zu, der das "Supertalent"-Publikum 2011 mit seinem Klavierspiel verzauberte. Die Jury bezeichnete ihn gar als Wunderkind.
Dergin Tokmak bewies 2011, dass man trotz Handicap alles erreichen kann, was man sich vornimmt. Seine Krücken band der Kandidat gekonnt in seinen Auftritt ein und präsentierte eine herausragende Kombination aus Tanz und Akrobatik, die für Begeisterung bei der Jury sorgte.
Ob Talent oder nicht, mussten Jury und Publikum damals selbst für sich entscheiden. Fakt ist aber, Gary Turner war 2011 ein Hingucker beim "Supertalent". Wegen des sogenannten Ehlers-Danlos-Syndroms ist der Brite in der Lage, seine Haut auszudehnen. Bis dato hält er den Guinness-Weltrekord für die dehnbarste Haut.
Leo Rojas zählt auf seinem YouTube-Kanal mittlerweile über zwei Millionen Abonnenten. Bekannt wurde er 2012 durch seine Teilnahme am "Supertalent". Was den Musiker aus Ecuador so besonders macht? Sein außergewöhnliches Spiel auf der Panflöte, mit dem er die fünfte Staffel gewann.
Sie bewiesen 2013, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung harmonisch zu einer Einheit verschmelzen können: Kunstturnerin Michelle und ihr Partner Christian, der wegen eines Motorradunfalls seit Jahren auf den Rollstuhl angewiesen ist. Dieser hielt ihn jedoch nicht davon ab, beeindruckende Kunststücke mit seiner Freundin auf der "Supertalent"-Bühne zu zeigen.
Mit den Kommandos "Sitz", "Platz" und "Pfötchen" wäre Border Collie Falco wohl unterfordert gewesen. Stattdessen kreierte dessen Besitzer Lukas eine ganze Tanzperformance zu Culcha Candelas "Von allein", die beim Publikum direkt einschlug. Der gemeinsame Dogdance führte das Duo 2013 zum Sieg.
Emin Abdullaev machte die "Supertalent"-Jury 2014 sprachlos. Grund dafür waren die außergewöhnlichen Verrenkungen des Akrobaten. Ob das Bein hinter dem Rücken, das Herumdrehen des Kopfes oder das vollständige Verknoten von Ober- und Unterkörper - für den Kontorsionisten schien keine Pose unmöglich.
Apropos Akrobatik, auch das Duo "You and Me" sorgte im Jahr 2014 für offene Münder. Das Beeindruckende: Akrobatin Julia war in sämtlichen Positionen in der Lage, ihren männlichen Partner Igor zu halten – eine herausragende Körperspannung und Kraft.
Die kalifornischen Seelöwen Itchy und Scratchy sorgten 2015 für tierisch gute Unterhaltung beim "Supertalent". Gemeinsam mit ihrem Trainer Erwin gaben die Tiere ihre Gesangs-, Schnarch-, Sprach- und Turntalente zum Besten.
Nicht weniger unterhaltsam war 2017 die kleine Alexa und ihre Hundeschar. Die Zehnjährige betrat mit insgesamt acht Vierbeinern die "Supertalent"-Bühne und präsentierte eine beeindruckende Dressur.
Eigentlich galt sie 2018 als Favoritin beim "Supertalent". Doch vor dem großen Finale brach sich Seiltänzerin Ameli Bilyk beim Training den Arm. Überzeugen konnte sie in jenem Jahr vor allem Chefjuror Dieter Bohlen, der für die damals 13-Jährige zweimal den goldenen Buzzer drückte.
Das Talent von "Yumbo Dump", Geräusche mit dem eigenen Körper zu machen, kam 2019 wohl nicht bei jedem gut an. Für Unterhaltung sorgten Daisuke Fujiwara und Go Kashu aber allemal – vor allem in der Jury. Sie katapultierte die beiden Japaner bis ins Finale.