Sensations-Comeback beim "Supertalent": Stevie Starr ist Star des Abends

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Die zwölfte "Supertalent"-Show auf RTL trumpfte mit so einigen Highlights auf. Das Wiedersehen mit einem alten Bekannten verblüffte die Jury am meisten. Mit welchen neuen Tricks der phänomenale Steven Starr zum Star des Abends wurde, erfahren Sie hier.

Mike McGowan "musizierte" originell: Zu Hits wie "Hit Me Baby One More Time" presste er so laut seine feuchten Handflächen hin und her, dass dabei Töne entstanden. Die Zuschauer lachten, Sylvie Meis nicht. Bruce Darnell und Dieter Bohlen gefiel es aber.
Mut zu nackter Haut bewies Herbert (59) aus Düsseldorf. Nur mit äußerst knapper Jeans und Stiefeln ausgestattet, gab er eine Naked-Cowboy-Performance zum Besten - mit Gitarre, Mundharmonika und Hula-Hoop. Der Gesang war nicht so gut. Braucht man so etwas? "Wenn der Cowboy hot ist, ja!", urteilte Sylvie. Womit eigentlich alles gesagt war. Herbert kam nicht weiter.
"Das war der Hammer!", kommentierte Bruce die Performance von Tina (25) aus Bremerhaven, die mit zwei Teenies eine athletische Dance-Show ablieferte. Ihre Lara-Croft-Optik begeisterte ebenso.
Tina Rusin (links) kann mit der Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und den "Olympic World Sport Dance Games" in Taiwan schon einiges vorweisen. Sylvie war aus dem Häuschen: "Für mich warst du der Star auf der Bühne. Du bist ein Powergirl! Ich liebe dich."
Tanz-Choreografie mit dem Indoor-Drachen: Damit wollte Tristan (22) begeistern, der seinen Kite rhythmisch zu David Guettas Hit "Flames" steigen ließ. "Das hatten wir hier noch nie, aber nach einer halben Minute wurde es ein bisschen langweilig", fand Dieter. Tristan ging mit einem dreifachen Nein.
Andreas aus Offenbach performte zum vierten Mal beim "Supertalent". "Jetzt kommt der beste Act des Abends", kündigte er sich an, aber seine Helmut-Kohl-Imitation war grausam schlecht.
Entzückend und hochtalentiert: Das rhythmische Gymnastik-Trio Emma (7), Stella (9) und Kira (9) zog eine beachtliche Akrobatik-Show ab. Dafür gab es Standing Ovations. "Das war grandios", lobte Dieter die "Sparkly Diamonds" aus Heidenheim.
Unglaublich, was Magier und Mentalist Soka drauf hatte: Nachdem er die Jurorin Sylvie aufforderte, an einen geliebten Menschen zu denken und dessen Namen aufzuschreiben, schaffte er es tatsächlich, ihre Gedanken zu lesen.
Sylvie dachte an "Philip", Soka erahnte das, wie auch immer ihm das gelang. Die schöne Holländerin war sichtlich perplex. Für Dieter wurde diese Gedanken-Enthüllungsnummer "nicht unterhaltsam genug" präsentiert. Das war's für Soka.
Der italienische Ukulele-Spieler Ugo Sanchez Jr. wurde gleich zu Beginn seines Auftritts seiner Garderobe beraubt, von einem Dieb, der die Bühne stürmte. Dann sang er, nur von seinem Instrument bedeckt, "Happy Birthday" und verschwand von der Bühne.
Ziemlich verrückt, was er ablieferte. Aber immerhin: Unsympathisch war es nicht. Von Jurorin Sylvie gab es für das Bühnenkonzept ein Ja, die männlichen Juroren wollten ihn aber nicht mehr sehen.
Ganz schüchtern kam er auf die Bühne - um dann alle restlos zu begeistern. Der junge Slowene Jernej Kozan tanzte mit einem roten Luftballon, den er mit seinen extravaganten Bewegungen wie eine schwere Kugel aussehen ließ. Ein klares, dreifaches Ja von der Jury.
Als Skifahrerin gewann Elizabeth "Lizz" Görgl einst WM-Titel, nun wollte sie ihre neue Karriere als Sängerin in Fahrt bringen. Sie performte "Perfect" von Fairground Attraction. Diplomatisch gab ihr Dieter mit auf den Weg, es mit dem professionellen Singen besser zu lassen.
Die zweimalige Olympiateilnehmerin aus Österreich nahm ihr Aus beim "Supertalent" sportlich, präsentierte sich souverän und selbstbewusst nach dem Jury-Urteil. Und bot Juror Dieter noch ein paar Nachhilfestunden beim Skifahren an.
Eins muss man dem "Supertalent" lassen, die Show zaubert einfach immer wieder die abgefahrensten Künstler aus dem Hut. Wie Lorenzo Torres (60) alias "Mr. Lo", den Papierkünstler. Sein Kostüm: aus Papier. Seine Tricks: auch aus Papier. "Ich habe gelacht und gestaunt", lobte Sylvie. Dreimal Ja.
Muskelprotz Willy Weldens aus Frankreich versprach die ganz große Show: "Nur ich kann das. Als Einziger auf der ganzen Welt!" Der Zirkusartist in vierter Generation zeigte dann auch Atemberaubendes. Auf einer Glaspyramide, auf deren Spitze eine Glasvase stand, wollte der 32-Jährige doch tatsächlich ...
... einen handfreien Kopfstand machen - was ihm auch gelang. Sichtlich erleichtert sagte er danach: "Wenn es mal misslingt, dann bin ich tot." Einmal habe er sich bei einer Übung die Schulter gebrochen. "Du hast Power, du hast Kraft, du bist ein Risiko eingegangen", schwärmte Dieter. Dreimal Ja.
Stevie Starr ist ein echter Star-Schlucker und alter "Supertalent"-Bekannter. Erst schluckte er eine Mutter, dann eine Schraube, um beides, miteinander verdreht, wieder aus dem Rachen zu holen. Der Brite schluckte auch eine Billardkugel und eine Rasierklinge. Zum Dank schenkte ihm Bruce seine Jacke.
George aus Kerpen verbog seinen Körper, als wäre er aus Gummi. Das war spektakulär - leider aber nicht wirklich neu auf der "Supertalent"-Bühne. Und deshalb gab es ein kollektives Nein von der Jury, die vor dem großen Live-Finale in zwei Wochen nur noch ein weiteres Mal frische Talente sichtet.