"Sommerhaus der Stars": Hexenjagd auf Helena Fürst

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Warnhinweis aus aktuellem Anlass: Bei "Sommerhaus der Stars" den Fernseher besser nicht zu laut einstellen, sonst gibt es womöglich noch Tinnitus. Denn es wurde mal wieder gebrüllt und beleidigt und gepiesackt für Fortgeschrittene. Und dann noch dieser nervige Singsang von "Höllena" Fürst. Wie lange halten ihre Mitbewohner das noch aus? Ihr jetziger Ex-Freund Ennesto prognostizierte schon mal: "80 Prozent hier finden dich scheiße!" © teleschau - der mediendienst GmbH

Mittlerweile gehen Helena und ihr Ennesto ja bekanntlich getrennte Wege. Es waren also fast schon prophetische Worte, die er ihr im Haus an den Kopf warf: "Genieße deine Zeit, wo du mich hier jeden Tag anmachen kannst. Es könnte deine letzte sein." Ja, da hatte er innerlich wohl schon die Koffer gepackt.
Anschließend blankes Entsetzen bei seiner Herzdame: "Der kann doch nicht so mit mir umgehen! Was glaubt er, wer er ist? Wer bin ich denn? Mir fehlen echt die Worte!" Und das will wirklich was heißen. Doch was war passiert? Welches Drama konnte dieses zarte Pflänzchen der Liebe zum Verwelken bringen? Los ging alles beim Pärchenspiel: "Das zwiebelt".
Hier mussten die Männer Fragen zu "Frauenthemen" beantworten ("Wie nennt man den Fönaufsatz für Volumen, Locken und Wellen?", um mal eine jugendfreie Frage herauszupicken), während ihr Kopf in einer kleinen Box steckte. Für jede falsch beantwortete Frage wurden Zwiebeln hineingehäckselt. Kein Problem für Frauenversteher Ennesto, oder?
Richtig, bei dem Ober-Macho war der Glaskasten so schnell mit Zwiebeln vollgehäckselt, dass einem schon schwindlig wurde. "Du bist doch nicht im Urwald aufgewachsen", beschwerte sich Helena, statt Mitleid mit ihrem weinenden Partner zu haben. Und dann brach der das Spiel auch noch ab. "Keinen Bock mehr, oder was?"
Zu seiner Ehrenrettung muss man sagen, dass sich auch der Rest der Testosteron-Truppe bei diesem Spiel nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Bei Nico Schwanz und seiner Saskia waren auch schon erste Brüche in der hübschen Fassade zu erkennen ("Du hast zu lang gebraucht!" - "Ich bin nun mal keine Frau, Schatz!" - "Du bist aber Frisör!" - "Du könntest mich mal drücken." - "Du stinkst!").
Gut, die sind ja mittlerweile auch nicht mehr zusammen. Jedenfalls kriegte Helena sich nicht mehr über Ennestos Spielabbruch ein, und dann eskalierte die Situation zusehends. "Witze machen ist die eine Sache. Aber dann auf Kosten der eigenen Partnerin. Das geht doch nicht." Hm, fing da etwa ein Gift an zu wirken? Ein Gift, das Giulia Siegel verspritzt hatte?
Die ist nämlich auch nicht gerade erste Vorsitzende des Fürstinnen-Fanclubs ("Helena ist wie Migräne!"). "Ich habe dich und Ennesto beobachtet", gestand die Siegel, als die Stimmung abends mal wieder so richtig am Boden war. "Du bist in Ennesto verliebt. Aber er ist nicht so liebevoll, wie man sich das wünscht." Das saß. "Das geht dich einen feuchten Kehricht an", schoss Helena zurück.
"Sie spielt strategisch und will einen Keil zwischen uns treiben!" Hat ja offenbar funktioniert. Die gute Giulia mit ihrem Koch- und Putz-Fimmel bekam allerdings auch ihr Fett weg. Dabei hätte sie es wissen müssen: Schon in der letzten Folge sorgte das Thema "Ordnung halten" für einen größeren Eklat. Und "Teller-Gate" war auch noch längst nicht vom Tisch.
Aurelio kam immer noch nicht darüber hinweg, dass Yvonne ihn dazu angehalten hatte, seinen Teller wegzuräumen: "Bist du frustriert oder was?", schrie er sie an. "Weil meine Frau einen schönen Arsch hat und dein Mann den sehen könnte?" Seine Erklärung: "Ich bin impulsiv. Ich bin Italiener. Wir sind nun mal auch laut."
Etwas treffender allerdings die Einschätzung von Matthias: "Das ist ein Hahn, der auf dem Misthaufen sitzt und kräht. Und von jeder Henne bewundert werden will." Um die Gemüter nun völlig zum Überkochen zu bringen, schlug Giulia vor: "Aber Helena, du könntest morgen auch mal wieder in die Küche kommen!"
Darauf reagierte dann jeder so, wie er es am besten kann: Aurelio verständnislos ("Anscheinend geht es immer nur um die Küche und den Haushalt"), Ennesto als Hobby-Therapeut ("Ich unterstelle der psychische Probleme!") und Helena mit Beleidigungen: "Red mit der Wand. Oder mit deinem Freund. Und wenn du sexuell unbefriedigt bist, dann red von mir aus auch mit dem Baum!"
Fazit von Giulia Siegel: "Das Niveau haben wir die Toilette runtergespült!" Richtig! Ok, wer hatte nun noch gar nicht rumgebrüllt? Freiwillige vor! Auftritt: Manni Ludolf. Der ließ sein Organ durch das gesamte Sommerhaus vibrieren, als er seine Gattin Jana weinen sah: "Wer hat ihr was gemacht?" Gemacht hatte ausnahmsweise aber mal keiner was.
Jana hatte einfach die miese Stimmung satt. Kann man verstehen. "Wenn meine Frau Angst hat und weint, dann kann ich auch sauer werden. Dann bin ich einfach nur Verteidiger meiner Kleinen", erklärte Herr Ludolf seinen Ausbruch. Und wurde dann aber wieder ganz zärtlich, als er seine Angebetete im Badeanzug sah: "Sie hat einen wunderschönen Körper!"
Für die Frauen-Challenge der Folge mussten sich nämlich alle Damen (und Matthias) in Badesachen kleiden, um dann in ganz besonderem Aufzug gegeneinander anzutreten. "Schwamm drüber" war der nette Titel des Spiels, bei dem es nebenbei darum ging, in Schwamm-Anzügen Wasser zu transportieren, und hauptsächlich darum, selten dämlich auszusehen.
"Wir sahen aus wie eine fettleibige Aerobic-Gruppe aus den 70er-Jahren", beschrieb Matthias das Schauspiel mal wieder treffend. Mit 11 Zentimetern Wasserstand in ihrem Bottich entschied Aurelios Freundin Lisa das Spiel für sich und durfte entscheiden, wer beim finalen Wettbewerb nicht mitmachen darf und sich somit auch nicht mit einem Gewinn vor der Rauswahl schützen kann.
Da Jana die Schwächste im Schwamm-Spiel war, fiel Lisas Entscheidung auf die Ludolfs. Sehr zum Missfallen von Matthias: "Da werden die gewählt, die sowieso schon körperlich eingeschränkt sind", echauffierte er sich. "Aurelio ist ein Arschloch, was sich selbst produziert. Stellt sich als Gutmensch dar und sagt: 'Guck mal, meine Frau, wie toll die ist!' Find ich unter aller Sau!"
Daraus wird keine Liebe mehr. Schade nur, dass Aurelio und seine Lisa nicht rausgewählt werden konnten. Die beiden gewannen nämlich auch noch die finale Challenge und waren damit sicher in der nächsten Folge. Unter dem Motto "Gleiches Recht für alle" mussten sich hier die Männer in putzigen Plüschtier-Outfits zum Affen machen und blind einen Hindernis-Parcours durchlaufen.
Und das nur geleitet von der Stimme ihrer Herzdame (beziehungsweise Matthias). Nach einer Odyssee durch schwingende Heuballen, drehende Platten und Wassergräben errang "Hai" Aurelio schließlich knapp vor "Biber" Nico den Sieg. Da man Team Aurelio sowieso nicht loswerden konnte, stimmte sich der Rest der Truppe dann am Nominierungs-Abend auf eine Hexenjagd auf Helena ein. Doch es sollte ganz anders kommen.
Da sich eine Wunde, die sich Jana am Bein zugezogen hatte, entzündete, mussten die Ludolfs das Haus verlassen. Helena und Ennesto hatten wiederum mehr Glück als Verstand. Denn aufgrund der Nominierungen hätten sie eigentlich gehen müssen. Die diabolische Freude bei Helena brachte Matthias fast zum Platzen: "Das Outfit heute", fand der. "Da fehlt wirklich nur noch der Besen!"
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