Vom Set ins Krankenhaus: Diese Stars verletzten sich bei Dreharbeiten

"The Show Must Go On" funktioniert nicht immer. Zum Beispiel, wenn sich die Schauspieler am Set verletzen. Für diese Hollywood-Größen endete der eine oder andere Drehtag im Krankenhaus. © spot on news

In "Django Unchained" verletzte sich Leonardo DiCaprio schwer an der Hand. In einer Szene, in der er ein Glas mit voller Wucht auf den Tisch schmettert, zog er sich tiefe Schnittwunden zu. Trotzdem spielte er die Szene zu Ende und ließ sich erst im Anschluss verarzten.
Dieser Fall landete sogar vor Gericht: Taylor Hickson verletzte sich am Set zu "Ghostland" so schwer, dass sie mit 70 Stichen genäht werden musste. Grund dafür war eine Glastür, gegen die sie klopfen musste. Als die Tür zerbrach, fiel die 20-Jährige kopfüber in die Scherben. Weil Regisseur und Produzent versichert hatten, das Glas würde nicht zerbrechen, hat die Schauspielerin Klage eingereicht.
2007 fiel Hilary Swank in "P.S. Ich liebe dich" während ihrer Karaoke-Performance unglücklich hin und brach sich die Nase. Zum Glück nur eine Filmszene, allerdings endete ein anderer Drehtag tatsächlich im Krankenhaus: Swank musste strippen, wobei ihr der eigene Hosenträger an den Kopf flog. Die Platzwunde musste sogar genäht werden.
In einer Szene in der "Herr der Ringe"-Trilogie, in der Aragorn glaubt, Merry und Pippin seien tot, tritt er aus Wut und Verzweiflung einen Stahlhelm weg. Viggo Mortensen brach sich dabei zwei Zehen und der Schmerzensschrei, der im Film zu hören ist, ist tatsächlich echt.
Besonders viele Verletzungen hat Halle Berry davongetragen: Am Set von "Cloud Atlas" (2012) brach sie sich den Fuß, bei "Gothika" (2003) den Arm und beim James-Bond-Streifen "Stirb an einem anderen Tag" (2002) verletzte sie sich am Auge.
Der Film "Mother" (2017) verlangte Jennifer Lawrence körperlich alles ab, wie sie in einem Interview verriet. In einer Szene etwa musste sie hyperventilieren - und verstauchte sich dabei eine Rippe.
Bei den Dreharbeiten zu "Thor: The Dark Kingdom" stürzte Jaimie Alexander von einer Treppe und fiel dabei unglücklich auf den Rücken. "Ich hatte Glück, dass ich nicht gelähmt bin", twitterte sie dazu 2012.
Für ihre Rolle in "Moulin Rouge" wurde Nicole Kidman 2002 für den Oscar nominiert. Zuvor gab sie bei den Dreharbeiten alles: Eine zu enge Korsage brach ihr eine Rippe und bei einem Treppensturz verletzte sie sich am Knie.
Linda Hamilton spielte in den ersten beiden "Terminator"-Filmen die Rolle der Sarah Connor. Im zweiten Teil erlitt die Schauspielerin bei einer Actionszene ein Knalltrauma. Bis heute ist ihr Gehör auf einem Ohr beeinträchtigt.
Bei den Dreharbeiten zu "Cast Away – Verschollen" zog sich Tom Hanks eine Schnittwunde am Bein zu, die er allerdings nicht sofort verarzten ließ. Dadurch infizierte sich der Hollywood-Star mit Bakterien, sein Bein schwoll an und er bekam sogar eine Blutvergiftung.
Im Jahre 2004 verletzte sich Charlize Theron bei den Dreharbeiten zu "Æon Flux" einen Nackenwirbel so schwer, dass Ärzte kurzzeitig Angst hatten, die Schauspielerin könnte gelähmt bleiben.